Coca-Cola-Trucks und Weihnachtsmarkt

In den letzten Jahren waren die Coca-Cola-Trucks in der gesamten Adventszeit über das ganze Land verstreut. Immer stand einer irgendwo in einer Stadt herum, ein paar Stände drumrum und das war’s. Insgesamt eher unspannend. Anlässlich des 20. Jubiläums dieser Aktion hat sich Coca Cola wieder auf die Anfänge rückbesinnt und die Trucks als Parade in wenigen ausgesuchten Städten fahren lassen. Eine Station davon war am Wochenende Mainz/Wiesbaden und das haben wir uns nicht entgehen lassen.

Eigentlich wollten wir ja zur Fisch und Reptil nach Sindelfingen. Aber da 1. der Lebensabschnittsgefährte diese Woche etwas schwächelt und 2. ich am Samstag für eine kranke Kollegin in der Frühschicht einspringen musste, wurde daraus leider nichts. Als Ersatzprogramm stand Mainz auf dem Plan. Mit dem Zug fuhren wir nach Mainz. Vom Bahnhof aus wollten wir zur Strecke der Parade laufen. Zuvor gingen wir allerdings noch an den Geldautomaten, da unsere Barschaft ziemlich erschöpft war.

Der Lebensabschnittsgefährte und ich gingen gleichzeitig zu zwei der dort aufgestellten Geldautomaten. Ich wollte ihm etwas mitteilen und lief zu ihm rüber, als er am Automat gerade seine Geheimzahl eintippte. Dann ging ich zurück an den anderen Automaten und hob Geld ab. Als ich dies in meinen Jackeninnentaschen und meiner Geldbörse verteilte, meinte der Lebensabschnittsgefährte: „Ich glaube, ich habe gerade vergessen, mein Geld aus dem Automaten zu nehmen.“ What? Das ist schlecht! Mittlerweile stand ein Typ an dem Automaten und machte da rum. Vermutlich hob er Geld von seinem Konto ab. Als wir hinschauten, verließ er die Filiale wieder. Wir hatten also nicht mitbekommen, ob er wirklich Geld von seinem Konto abgehoben hat oder ob er sich nun über unser Geld freut. Der Typ war mit einer Gruppe da, die noch ziemlich lange vor der Tür stand. So wirklich verdächtig sahen sie nicht aus und benahmen sich auch nicht. Unschlüssig standen wir noch einen Moment herum, dann holte der Lebensabschnittsgefährte erneut Geld von seinem Konto und wir zogen endlich los.

Als wir die Straße hinunter gingen, hörten wir bereits Musik. Wir kamen gerade noch rechtzeitig, um die Trucks vorbeifahren zu sehen.

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Man konnte übrigens auch eine Mitfahrt gewinnen, allerdings habe ich es mir verkniffen, bei dem Gewinnspiel mitzumachen. Ich habe mich ja bereits einmal bei einem Coca-Cola-Weihnachtstrucks-Gewinnspiel blamiert. ;)

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Auf einem weiteren Wagen fuhr Yvonne Catterfeld gemeinsam mit ein paar Musikern mit und sang.

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Das tat sie gar nicht mal schlecht. Wir liefen ein ganzes Stück mit den Trucks mit und ich filmte dabei. (Die Videos sind 30 und 35 MB groß.)

Im ersten Truck saß natürlich Santa Claus. Leider konnten wir ihn nur schlecht sehen, denn entweder waren das Geländer oder fremde Menschen davor. Und wenn der Blick doch mal frei war, guckte Santa natürlich in die andere Richtung.

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Am Ende des Weges, wo sich die Parade auflöste, hatten wir die Gelegenheit, von erhöhter Position noch ein paar wenige Bilder zu machen.

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Dann liefen wir zum Weihnachtsmarkt. Dort war es voll. Und wenn ich voll schreibe, dann meine ich richtig voll.

weihnachtsmarkt

Die Menschen schoben und drängelten sich durch die Gänge.

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Unglaublich. Wir warteten an der Krippe auf Bekannte, mit denen wir dort verabredet waren. Anschließend schoben wir uns mit den Menschenmassen Richtung Glühwein. Die anderen wollten einen Glühwein trinken, ich lieber heiße Schokolade. Aber da, wo sie sich dann endlich dazu herabließen, ihre Bestellung aufzugeben, gab es keine heiße Schokolade. Es gab auch keinen Kaffee oder Tee, ja nicht einmal warmes Wasser. Es gab nur heißen oder kalten Traubensaft mit und ohne Alkohol. Nein Danke. Ich verzichtete lieber, fror vor mich hin und versuchte, mir meine schlechte Stimmung nicht allzu sehr anmerken zu lassen.

Als die anderen ihren Glühwein ausgetrunken hatten, gingen wir wieder zurück über den Weihnachtsmarkt, diesmal aber richtig durch alle Gänge und mit viel gucken. Es gab einige tolle Sachen zu kaufen dort. Allerdings habe ich nichts mitgenommen. Unsere Bekannten verabschiedeten sich nach einer Weile, da sie noch mit jemand anderem verabredet waren. Wir gönnten uns noch eine heiße Waffel, dann machten wir uns auf den Weg zurück zum Bahnhof.

Es war kalt und dunkel und wir waren müde, weswegen wir den Bus nahmen. In Mainz gibt es unglaublich viele Buslinien und offenbar fuhren alle an der Haltestelle, auf die wir als erstes stießen. Das wirkte zwar zunächst etwas unübersichtlich, hatte aber den Vorteil, dass wir nicht allzu lange auf einen Bus warten mussten. Auch der Zug nach Hause kam recht bald und daheim angekommen konnte ich endlich eine heiße Schokolade trinken.

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