Zeitgeschichtliches Forum und Ärzte-Konzert

Am Mittwoch ist das darkinchen krank! Es liegt mit erhöhter Temperatur und ziemlich matschig im Bett rum. Hoffentlich ist es bis zum Abend wieder fit, schließlich ist heute der Tag X, Ärzte-Konzert!

Der Lebensabschnittsgefährte und ich machen uns zunächst alleine auf den Weg. Wir beschließen, auf die Aussichtsterrasse des City-Hochhauses und anschließend ins Zeitgeschichtliche Forum Leipzig zu gehen.

City-Hochhaus

Da soll ich also rauf!

Natürlich nicht zu Fuß, sondern mit dem Aufzug. Im 29. Stockwerk befindet sich das Restaurant Panorama Tower zu dem auch die Besucherterrasse darüber gehört. Der Eintritt zur Besucherterrasse kostet 3,00 Euro, die sich lohnen. Der Ausblick von oben ist wirklich toll! Hier oben entstand auch das Header-Bild meiner Leipzig-Seiten, das mein Freund mit der Schwenkpanorama-Funktion meines Smartphones gemacht hat. Leider ist das Wetter nicht wirklich geeignet für solche Aufnahmen, aber wenn man nur wenige Tage Zeit hat, darf man nicht wählerisch sein und muss auch ein paar Regentropfen in Kauf nehmen.

Anschließend begaben wir uns in Zeitgeschichtliche Forum Leipzig. Es ist eine Ausstellung über das Entstehen des geteilten Deutschlands, das Leben in der DDR bis zur Wiedervereinigung. Ohne Pathos stellt sie dar wie es gewesen ist, eine bedrückende Mischung aus Bild-, Video- und Audiodokumenten, Ausstellungsstücken und Zeitzeugenberichten. Da ist durchaus ein Wort der Warnung angebracht:

Warnung!

Warnung!

Alles kann ich hier natürlich nicht zeigen und wiedergeben, alles konnte man auch gar nicht aufnehmen, weil es viel zu viel war. Es lohnt sich auf jeden Fall, die Ausstellung zu besuchen. Der Preis für die Ausstellung beträgt höchstens ein paar Vorurteile. Ein paar Photos habe ich gemacht, die ich hier ohne viele Worte zeige.

Natürlich stürzten sich die Politgeier bei den ersten Wahlen auf das frisch erstandene Stimmvieh:

Wahlplakate

Wahlplakate

Abschließend sind wir noch einmal an der Nikolaikirche vorbei gegangen. Man kann schließlich nicht nach Leipzig fahren, ohne diesen geschichtsträchtigen Ort zumindest zur Kenntnis zu nehmen.

Natürlich waren wir auch drin, ich besichtige gerne Kirchen. Allerdings habe ich innen keine Photos gemacht.

Auf dem Weg zurück zur Ferienwohnung sind wir wieder an einem Abrisshaus vorbei gekommen. In letzter Zeit habe ich eine Affinität zu solchen Häusern bzw. Baustellen bekommen und kann nicht an ihnen vorbei gehen ohne sie zu photographieren.

Als wir in die Ferienwohnung zurückkehren, geht es dem darkinchen etwas besser. Die mitgebrachten Medikamente und eine heiße Dusche tun ihr übriges, um den Zustand meiner Tochter soweit herzustellen, dass sie das Konzert durchsteht.

Tja, und was soll man über ein Konzert schreiben? Geil war’s! Und nach Düsseldorf 2007 und Krefeld 2008 war diese Tour ja wohl auch Pflicht.