Mit dem Hundeschlitten übers Fjell

Um 14:20 Uhr fuhr unser Bus und vorher wollte ich noch in die Touristeninformation am Bahnhof, die samstags um 14:00 Uhr schließt. Dort kauften wir die obligatorischen Ansichtskarten, dann versuchten wir herauszufinden, an welchen der vielen Halteplätze unser Bus abfahren würde. Eine Übersicht hierzu gab es nämlich nirgendwo und es waren wirklich viele Plätze. Der Lebensabschnittsgefährte suchte erst eine ganze Weile erfolglos herum. Aber dann fanden wir am Platz 17 endlich Sjusjøen angeschrieben. Dort warteten wir die letzten Minuten auf unseren Bus. Wir waren die einzigen ohne Gepäck. So konnte ich mich direkt am Eingang platzieren, während der Fahrer das Gepäck der anderen Fahrgäste im Kofferraum verstaute, um als erstes in den Bus einzusteigen und vorne in der ersten Reihe mit Blick auf die Fahrbahn sitzen zu können.

So menschen- und busleer war der Platz nicht, als wir dort warteten, das Bild habe ich erst am nächsten Morgen gemacht, als zufällig niemand dort war.

Wir schnallten uns an, die letzten Nachzügler trudelten noch ein und mit einigen Minuten Verspätung fuhren wir endlich los. Wir waren auf dem Weg zu einer Hundeschlitten-Tour! Im Vorfeld hatte der Lebensabschnittsgefährte mit der Veranstalterin Mail-Kontakt. Eigentlich wollten wir die kurze einstündige Tour machen, aber die waren für diesen Samstag alle ausgebucht. Sie bot uns die 15-Kilometer-Tour am Nachmittag an. Da die Busverbindung so blöd war, der letzte Bus vor der Mittagspause kam um 11:55 Uhr, der erste nach der Mittagspause um 14:55 Uhr an, bot sie an, uns an der Bushaltestelle abzuholen. Gerne, warum nicht. Ein toller Service, fanden wir.

Die Fahrt auf der verschneiten und vereisten Straße kam mir teilweise etwas halsbrecherisch vor. Manchmal rutschte der Bus auch ein wenig herum. Aber ich hatte doch Vertrauen, dass der Fahrer weiß, was er da tut. Der fährt ja nicht zum ersten Mal seinen Bus durch den norwegischen Winter über vereiste Fahrbahnen. So hoffte ich zumindest.

Die Landschaft wurde immer hübscher. Selbst ohne die Fahrt mit dem Hundeschlitten hätte sich der Ausflug für uns schon gelohnt. Wir fanden es wunderschön!

Hier ist tatsächlich jemand ausgestiegen, mitten im Nichts. ;)

Hier oben waren plötzlich mehr Menschen zu sehen als in Lillehammer. Am Skisenter Sjusjøen stiegen die meisten Passagiere aus. Fast leer fuhr der Bus weiter. An der vorletzten Haltestelle fragte ich, ob dies der letzte Stop des Busses sei. Der Fahrer verneinte. An der nächsten Haltestellte meinte er dann, dies sei der letzte Stop. Das hatte ich auch schon erkannt, denn hier endet die Straße. Man muss einen Schlagbaum passieren, um weiterzukommen. Die Durchfahrt kostet, glaube ich, Geld. Es sah nicht nur aus wie die letzte Haltestelle der Buslinie, es sah aus wie das Ende der Welt. An diesem Eindruck trug das Wetter zweifelsohne seinen Teil bei.

Wir waren da. Leider war außer uns niemand da, auch keiner, der uns abholen wollte. Hier war überhaupt niemand. Wir waren auch die einzigen Fahrgäste, die aus dem Bus ausgestiegen waren. Jetzt sah es nicht nur aus, sondern fühlte sich auch an wie das Ende der Welt. Aber wir wussten von der Webseite, wo die Husky-Hütte steht. Also machten wir uns auf den Weg dorthin. Dabei war die Laune nicht gerade die beste. Der Bus hatte etwa 12 Minuten Verspätung gehabt. Somit waren wir viel zu spät dran. Das nervte ein wenig und wir befürchteten das Schlimmste.

Zwischendurch zog ich meine Regenhose, die ich während der Busfahrt nicht tragen wollte, endlich mal an, denn es war ziemlich frisch hier. Meine Zwiebelpelle war jetzt sowieso noch dicker als heute Morgen. Die Socken haben wir eigens in der Vorbereitung zu dieser Reise noch gekauft. Sie waren fast etwas zu dick für meine Schuhe, zumindest jetzt, da ich noch ein zweites Paar Socken darunter trug. Um den Hals hatte ich mir noch einen zweiten Schal gewickelt. Und nun eben auch noch die Regenhose. So eingepackt fand ich es ganz angenehm hier oben auf dem Berg in Storåsen auf etwa 850 moh.

Nach knapp 10 Minuten konnten wir die Hunde hören. Als Nachbarn möchte ich diese laute Hundeschar ja nicht haben. Die Hunde bellten und heulten, sie konnten es ganz offensichtlich nicht erwarten, endlich loszurennen. Als sie in Sichtweite waren, sah ich auch, dass der erste Schlitten bereits losfuhr. Jetzt war die Laune endgültig im Keller, denn ich ging nun davon aus, dass wir an der Tour nicht teilnehmen konnten. Am liebsten wäre ich sofort umgekehrt, aber ich wollte der Veranstalterin zumindest noch sagen, was ich davon hielt. Also stiefelte ich maulend und meckernd weiter, während ich einen nach dem anderen Schlitten beim Losfahren beobachtete. Am liebsten hätte ich geheult vor Wut, aber dafür war es zu kalt.

Wir kamen kurz nachdem der letzte Schlitten losgesaust war an der Hütte an und trafen dort erstmal auf die zwei Männer, die die einzelnen Schlitten beim Losfahren unterstützten. Dabei brauchten die Hunde keine Assistenz, sondern eher die Schlittenführer, damit sie sich nicht schon auf den ersten Metern den Hals brechen. Die beiden verstanden nicht so recht, was unser Problem war, und dachten wohl, wir wären auf Gutglück vorbeigekommen. Dann kam die Frau, mit der wir E-Mail-Kontakt hatten, aus der Hütte. Sie hatte uns vergessen! Sie entschuldigte sich mehrfach, sprach abwechselnd Englisch mit uns und Norwegisch mit den Männern. Und dann ganz plötzlich ging alles rasend schnell. Einer der Männer deutete uns, hinter ihm auf dem Schneemobil Platz zu nehmen. Er würde uns zur Tour bringen, dann bekämen wir noch schnell eine kurze Einführung und dann könnten wir noch teilnehmen. Okay. Wir stiegen auf. Schneemobil fahren ist total geil! Das macht irre viel Spaß! Ein- oder zweimal geriet das Teil derbe ins Rutschen und der Fahrer bremste stark ab. Ich hatte das Gefühl, wir kippen gleich damit um. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass der Fahrer noch halsbrecherischer rumrasen würde, wenn er nicht befürchten müsste, zwei ausländische Touristen auf seinem Weg zu verlieren.

Als wir die Hundeschlitten erreichten und die auch endlich verstanden hatten, dass sie anhalten sollten und sich dies bis vorne zum ersten Schlitten rumgesprochen hatte, bekamen wir eine kurze Einführung: Sanfte Bremse, harte Bremse, Anker. Immer 10 bis 15 Meter Abstand zum vorderen Schlitten halten, beim Stop mit dem gesamten Gewicht auf der harten Bremse. Stehen. Nicht aus dem Schlitten aussteigen, ohne den Anker vorher in den Schnee zu rammen. Und jetzt viel Spaß!

Uff. Der Guide, der vorher unseren Schlitten gefahren hatte, zog noch schnell seine Jacke und die darunter liegende Fleecejacke aus, um mir letztere zum Draufsitzen zu überlassen, damit ich nicht erfriere. Ich nahm Platz, und filmte die Meute, die hektisch vor dem Schlitten rumsprang und jaulte.

Dann übernahm der Lebensabschnittsgefährte den Schlitten. Mit dem ganzen Gewicht auf die Bremse, mit beiden Füßen! Er bekam die Kurzeinweisung noch einmal eingebläut, der Guide warf mir den Anker in den Schlitten und die Meute raste los! Hammer! Die Viecher da vorne sind völlig irre! Ich war begeistert! Die waren sowas von laufgeil, das ist echt der Hammer! Unser Schlitten wurde von acht Hunden gezogen, die wie die wilden vor mir her rannten.

Wir hatten keine Ahnung, wie man die lenkt und hofften einfach nur, dass sie den anderen folgen würden, was sie natürlich auch taten.

Nach kurzer, halsbrecherischer Fahrt bremste der Guide, der zunächst seinen Kollegen zurück zur Hütte gebracht und uns dann mit dem Snowmobil wieder eingeholt hatte, um mir seine Jacke wieder wegzunehmen und ein Rentierfell als Unterlage in den Schlitten zu legen. Das war auch ganz gut so, denn im Bereich von Hintern/Nieren wurde es doch ein wenig frisch. Die rasante Fahrt ging einige Minuten weiter, dann rief der Lebensabschnittsgefährte mir zu, ich solle den Anker werfen. Ich fragte nach, ob ich ihn richtig verstanden hatte und warf, nachdem mir das bestätigt wurde, den Anker in den Schnee, während der Lebensabschnittsgefährte die Hunde bremste. Er teilte mir mit, dass es ihm nicht gut ginge und wir tauschen müssten. Was? Oh je! Ich hatte mir gerade noch überlegt, dass ich den Schlitten vielleicht gar nicht selbst fahren wolle, weil ich nicht sicher war, ob ich mir das zutrauen sollte. Mein Vertrauen in meine diesbezüglichen Fähigkeiten hat in der letzten Dekade meines Lebens arg gelitten.

Der Guide kam hinzu und fragte, was los sei. Wir erklärten ihm die Situation und er half uns beim Tauschen. Ich hatte butterweiche Knie und zitterte am ganzen Körper. Außerdem hatte die Vollbremsung des Lebensabschnittsgefährten jede Menge Schnee auf den Bremsen angehäuft, so dass ich Schwierigkeiten hatte, die Bremse mit dem Fuß zu ertasten. Und dann sollte ich auf diese Bremse mit beiden Füßen und dem ganzen Gewicht drauf, bevor der Lebensabschnittsgefährte loslassen konnte. Irgendwie bekamen wir das doch noch hin und er setzte sich auf den Schlitten. Der Guide warf dem Lebensabschnittsgefährten den Anker zu, ich spürte bereits die Power der Hunde, die an dem Schlitten zerrten und weiter laufen wollten. Ich ließ die Bremse los und ab ging die Post!

Du meine Güte! Man stand ja nur auf den Kufen rechts und links und das fühlte sich ein wenig rutschig und wackelig an. Ich machte einen kurzen Bremsentest, um ein wenig Gefühl dafür zu bekommen. Außerdem rasten wir um eine Kurve so rasant, dass ich schon befürchtet hatte, der Schlitten würde umkippen. Ich hatte butterweiche Knie und zittrige Hände vor lauter Aufregung. Glücklicherweise blieben die Hunde von selbst in der präparierten Spur, die für diese Touristentouren hier oben angelegt war (vermutlich fahren sie da morgens einmal mit dem Schneemobil entlang). Aber an manchen Stellen ging es zur Seite recht rutschig runter von der Spur. Und der Schnee neben der Spur ist tief, beim Fahrerwechsel war ich ein wenig zu weit zur Seite getreten und ziemlich tief eingesunken.

Wir sausten dahin, ich war noch mit meinem Gleichgewicht und meinen Fahrkünsten beschäftigt, da fiel mir auf, dass der Lebensabschnittsgefährte auffallend still war. „Alles ok bei dir?“ Die Antwort file ziemlich leise aus. Ihm ging es noch nicht wieder gut. Eine Minute später fragte ich ihn erneut. Ich hatte ein wenig Sorge, dass er vor mir auf dem Schlitten in sich zusammen sacken würde und überlegte schon, was ich dann tun sollte. Viel könnte ich eh nicht tun, man müsste ihn warm zudecken und dann die Tour zu Ende zur Hütte zurück fahren. Hauptsache, der kippt mir nicht vom Schlitten. Ich beugte mich tief runter und versuchte, ihm ins Gesicht zu sehen. „Hast du die Augen auf?“ – „Nein, zu.“, kam es zurück. „Ey, das geht gar nicht! Mach die Augen auf und nimm den Kopf hoch!“ Hier war Schluss mit lustig, hier gab es jetzt nur noch Anweisungen. „Guck nach vorne und sprich mit mir!“ Er hatte sich schon vorsichtshalber mit den Armen an den Seitenstreben des Schlittens eingehakt. Du lieber Himmel, was für eine groteske Situation!

Wenige Minuten später hatte er sich endlich wieder gefangen und wir konnten die Fahrt genießen. Allerdings konnte ich mich auch nicht zu sehr auf die Landschaft rechts und links konzentrieren, denn sobald ich unkonzentriert war, verringerten meine acht Hundestärken den Abstand zum Vordermann. Ganz witzig war es auch immer, wenn ich sie bremste: Der letzte Hund auf der rechten Seite drehte dann immer den Kopf nach hinten und warf mir einen genervten Seitenblick zu. Das war mir zuvor schon aufgefallen, als der Lebensabschnittsgefährte sie steuerte.

Das machte höllischen Spaß! Ich hätte stundenlang so weiter fahren können! Als die Hälfte der Fahrt vorbei war, sollten wir eigentlich tauschen. Aber da der Lebensabschnittsgefährte sich nicht sicher genug fühlte, fuhr ich bis zum Schluss unseren Schlitten.

Mit der Zeit wurden die Hunde des Schlittens vor uns etwas langsamer. Ich müsste unsere Hunde ständig bremsen, weil sie zu dicht am Vordermann waren. Später sah ich, dass der Schlitten vor uns eine Hundestärke weniger hatte, statt acht waren nur sieben Hunde eingespannt.

Leider waren die 15 Kilometer viel zu schnell vorbei, wir waren zurück an der Hütte.

Die Hunde, die während der Fahrt schon immer im Laufen rechts und links eine Schnauze voll Schnee nahmen, um sich abzukühlen, wälzten sich schwanzwedelnd im Schnee. Sie wirkten kein bisschen gestresst oder ausgelaugt, eher wie Sportler nach einer erfolgreichen Trainingseinheit. Ich hatte jedenfalls durchgehend den Eindruck, dass es den Hunden gut geht, dass sie gut behandelt werden und dass sie Freude am Laufen und am Ziehen der Schlitten haben.

Die anderen Teilnehmer der Tour waren längst in der Hütte verschwunden. Irgendwie hatte ich gerade überhaupt keine Lust auf Menschen und ich glaube, meinem Lebensabschnittsgefährten ging es da ähnlich. Allerdings war der Arme auch ziemlich durchgefroren, weswegen wir nach einer kleinen Weile dann doch in die Hütte ans warme Feuer gingen.

Zurück in der Hütte gab es etwas Heißes zu trinken, außerdem Stockbrot.

Wir saßen eine ganze Weile am Feuer und wärmten uns auf. Eigentlich brauchte ich das Aufwärmen nicht wirklich, mir war nämlich überhaupt nicht kalt. Aber unser Bus fuhr erst ungefähr 1,5 Stunden später wieder nach Lillehammer zurück und bevor ich so lange in der Kälte rumstehe, bleibe ich lieber hier am Feuer sitzen, umgeben von lauter Norwegern, die sich angeregt unterhalten, wovon ich kein Wort verstand. Irgendwann drang dann aber doch ein Satz in meine Ohren, den mein Brägen übersetzen konnte: „Brus er for barne!“, konstatierte ein Mann, dem noch eine Limo angeboten wurde, als er seine Bierflasche öffnete: „Limo ist für Kinder.“ Ich musste lachen, da dies wirklich der einzige Satz war, den ich mitbekam und verstand.

Das Baby und der Senior durften sich ebenfalls am Feuer wärmen. Insgesamt haben die Besitzer der Hunde 76 Stück. Und natürlich hat jeder Hund einen Namen.

Wir machten uns rechtzeitig auf den Weg zurück zur Bushaltestelle. Auf dem Weg dorthin war eine öffentliche Toilette, die ich aufsuchte, die Hütte hatte nämlich kein Klo.

Zuletzt war ich in Dülmen beim Wildpferdefang auf einem Plumpsklo. Das ist schon ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber besser als nichts. Da es dort drin stockdunkel war, nutzte ich das Smartphone, um mein Event zu illuminieren. Das ist hier echt back to basic. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, haben die Hütten hier auch kein fließendes Wasser und vermutlich auch keinen Strom.

Vor einer Hütte saßen die Leute übrigens draußen am Feuer. So ist der Norweger, bei -5°C sitzt er auf der Veranda und grillt. ;)

Wir liefen weiter zur Bushaltestelle. Und auch wenn wir eigentlich noch genug Zeit hatten, beeilten wir uns ein bisschen. Wir hatten wenig Lust, hier draußen in der Wildnis übernachten bzw. erfrieren oder zu Fuß nach Lillehammer zurück laufen zu müssen. Der Bus, den wir erreichen wollten, war schließlich der letzte dieses Tages.

Der Bus fuhr gerade auf den Parkplatz, als wir dort ankamen. Der Busfahrer ließ uns auch sofort in den Bus, obwohl er noch seine Pause machte und etwas zu essen und zu trinken hatte. Aber die lassen einen hier nicht in der Kälte stehen, so etwas macht der Norweger nicht. Wir waren nicht nur die einzigen, die auf der Hinfahrt hier am Ende der Welt ausstiegen, wir waren auch die einzigen, die in diesen letzten Bus wieder einstiegen. Der Busfahrer sprach sogar ein wenig Deutsch. Er erzählte uns, dass seine Tochter in Hamburg wohnt und mit einem Deutschen verheiratet sei.

Die Fahrt zurück durch die verschneite Winterlandschaft war auch wieder wunderschön. Wir waren sowieso noch ganz überwältigt von der Erfahrung, die wir heute gemacht hatten. Und wir waren überglücklich, dass wir nach dem chaotischen Start überhaupt noch hatten teilnehmen können. Und wir waren und sind ziemlich entschlossen, dass wir das noch einmal machen wollen!

Zurück in Lillehammer gingen wir ins Hotel, wo wir nur kurz ein wenig unserer Zwiebelpellen ablegten und dann zum Essen gingen. Nach diesem Nachmittag waren wir halbtot vor Hunger! An diesem Abend gab es Lachs mit einer hellen Soße und Kartoffeln. Sehr lecker! Der Lebensabschnittsgefährte, der keinen Fisch mag, hielt sich an Rührei, Kartoffeln und Gemüse schadlos. Immerhin gönnte er sich ein Glas Wein dazu. Bei den norwegischen Preisen für Alkohol ist es mir ja stets ein Rätsel, wie die Norweger es verantworten können, sich volllaufen zu lassen. ;)

Nach dem Essen gingen wir in unser Zimmer. Viel war mit uns nicht mehr los. Wir legten uns in die Betten und schauten am Fernseher mittels Cardreader die Bilder und Videos der Hundeschlittenfahrt an. Lange dauerte es danach nicht mehr, bis das Sandmännchen kam. Der Tag war anstrengend und aufregend und am nächsten Morgen mussten wir zudem recht früh aufstehen. Wir hatten ja noch einen kleinen Ausflug geplant …