Darmstadt – Frankfurt – Oslo – Værnes – Trondheim

Nach unserer letzten Erfahrung mit Umsteigen in Oslo haben wir diesmal beschlossen, nur mit Handgepäck zu reisen. Schwiegermutter lieh uns einen Koffer, der den Bestimmungen für Handgepäck bei der SAS entspricht, als zweites Gepäckstück nahm ich meinen neuen Rucksack, der zum Trolley umbaubar ist, mit. Außerdem gehörten zum Handgepäck eine Phototasche für den Lebensabschnittsgefährten und eine Handtasche für mich, so viele Klamotten wie möglich wurden „am Mann“ getragen und alles, was bei dieser Ausstattung keinen Platz fand, musste zuhause bleiben. Immerhin hatte der Wasserkocher ein Plätzchen im Koffer gefunden, was mir meinen morgendlichen Kaffee garantierte.

Die bequemste Art, von Darmstadt zum Frankfurter Flughafen zu gelangen, ist der AirLiner. Seit Dezember 2015 fährt der sogar vom Luisenplatz aus was für uns noch bequemer ist und sich am Sonntagmorgen als äußerst vorteilhaft erwiesen hat, als uns die Tram vor der Nase davon fuhr. Bis zum Luisenplatz zu laufen war kein Problem.

AirLiner

Der Frankfurter Flughafen empfiehlt bei Flügen außerhalb der EU drei Stunden vorher am Flughafen einzutreffen. Beim letzten Mal hatten wir das auch gemacht und uns zu Tode gelangweilt. Diesmal waren wir zwei Stunden vorher da, was ausreichend war. Den Check-in hatten wir am Vorabend online erledigt und Gepäck aufzugeben hatten wir auch nicht.

Terminal_1

Wir begaben uns direkt zum Gate, laut SAS-App Gate A30 in Terminal 1. Als wir dort endlich angekommen waren, das ist ja an sich schon eine halbe Weltreise, erschien dann endlich unser Gate auf der Anzeigetafel: A18. Also wieder zurück traben und schnell noch ein Photo von unserem Flugzeug machen, während wir auf’s Boarding warten.

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Die Maschine war etwas zu spät gelandet, aber nach einer halben Stunde schon wieder bereit für den Abflug. Der Müll-Container wünschte uns noch eine gute Reise, dann ging es endlich los.

Gute_Reise

Ich liebe es, während des Fluges aus dem Fenster zu schauen, und könnte hunderte von Photos machen. Ich verkneife es mir allerdings, die alle hier zu veröffentlichen. ;)

You Can't Take The Sky From Me

Spannend ist ja immer der letzte Zipfel von Dänemark. Und diesmal war auch klarer Himmel über dem Oslo-Fjord, zu dem wir eine ganz andere Beziehung haben, seit wir mit dem Schiff dort durchgefahren sind.

Die Zeit in Oslo war wieder kurz. Wir trabten durch den Flughafen, natürlich nicht ohne uns zu verlaufen. Trotzdem reichte die Zeit noch, Käse-Schinken-Sandwiches und ein Snickers zu kaufen. Unser Proviant für den Flug nach Trondheim, die Zeit bis zum Abendessen war noch lang.

Der Landeanflug auf Trondheim erfolgte diesmal von der Landseite aus, war aber kaum weniger holprig als im letzten Jahr vom Fjord aus. Anscheinend kann man in Trondheim nicht anders landen.

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Im Flughafen machte ich schnell noch ein Photo von unserem Flugzeug. Dann begaben wir uns zum Bahnhof, um zu sehen, wann der Zug fuhr. Leider mussten wir ziemlich lange warten, aber ich wollte trotzdem lieber mit dem Zug als mit dem Bus fahren.

Die Wartezeit vertrieben wir uns mit Photographieren.

Oder auch mit Warten und Frieren.

Warten_auf_den_Regionalzug

Später würden wir hier übrigens noch einmal durchfahren, aber meines Wissens hält der Nachtzug hier nicht. Und außerdem würde es bis dahin eh dunkel sein.

Vaernes_04

Die Zugstrecke führt anfangs durch einen Tunnel und dann direkt am Fjord vorbei. Wir erkannten sogar auch die Stelle, an der wir vor einem Jahr im Schnee am Strand standen und Muscheln sammelten. ;)


„Go to hell!“

„Been there, done that.“