Oslo bei Tag

Da wir am nächsten Tag bereits mit dem Schiff zurück fuhren, packten wir nach einem äußerst reichhaltigen Frühstücksbuffett unsere Sachen, checkten wieder aus und zogen bei strahlendem Sonnenschein und -2° C los.

Wir wollten auf den Ekeberg. Von dort oben soll es auch eine ganz gute Sicht auf den Oslo-Fjord geben. Der Herr Lebensabschnittsgefährte hatte ermittelt, dass wir dort mit der T-Bane hinfahren können.

Der Weg dorthin führte durch hübsche U-Bahnhöfe und durch Grönland.

Unsere Mitreisenden hatten witzige Kopfbedeckungen auf.

Irgendwann verließen wir den Tunnel, fuhren erst durch Sonne, dann durch Nebel.

Als wir an der Endhaltestelle ausstiegen, herrschte dichter Nebel. Es war saukalt und arschglatt. Nach ungefähr 50 Metern machten wir zwei Photos, dann kehrten wir wieder um und fuhren in die Stadt zurück.

Wir besuchten noch das Rathaus, das zwar nicht besonders schön, dafür aber sehr beeindruckend ist.

In diesem Prachtbau wird der Friedensnobelpreis vergeben.

Dann gingen wir noch einmal zur Festung, blickten auf den Fjord und knipsten alles Mögliche. In erster Linie waren wir hier, um das, was wir gestern im Dunkeln erkundet hatten, noch einmal kurz bei Tageslicht zu sehen.

Anschließend machten wir uns auf den Weg nach Tjuvholmen, einem Neubau-Stadtteil von Oslo.

Hier stehen nur neue Häuser, von denen keines dem anderen gleicht. Wohnen ist hier exorbitant teuer, die Geschäfte sind exklusiv. Wir kehrten in eine Filiale von Kaffebrenneriet, einer Norwegischen Caféhaus-Kette ein und wärmten uns mit einer heißen Schokolade auf.

Danach bummelten wir noch ein wenig durch Tjuvholmen.

Am Ende erwartete uns noch ein kleines Kuriosum: Ein Container-Garten.

Langsam hieß es Abschied nehmen, was – obwohl Oslo uns anfangs nicht norwegisch genug vorkam – doch schwer fiel.

Wir gingen auf die Mole, die gegenüber vom Color-Line-Terminal lag, um das tolle Licht der tiefstehenden Sonne für ein paar Photos unseres Schiffs zu nutzen.

Dann checkten wir ein.