Kraftwerk, Zoo und so

Schon in den Tagen zuvor ist der Schlaf nicht gerade mein bester Freund gewesen. Dies hatte zufolge, dass ich am Donnerstag gegen 22:00 Uhr wie ein Stein in Koma ähnlichen Schlaf gefallen bin, der bis kurz nach halb Vier dauerte. Dann weckten mich Einsatzfahrzeuge. Wieder einschlafen gestaltete sich zunächst schwierig, ab kurz vor Fünf sogar unmöglich, denn dann kreiste ein Helikopter über der Stadt. Ich hasse es, wenn ich völlig fertig in Darmstadt ankomme, und das passiert so oft. Immerhin kann ich mich dort jedesmal gut erholen. Und außerdem freue ich mich jedesmal darauf, was die Müdigkeit zumindest für heute gut überdeckt und mich einigermaßen den erfreulich kurzen Arbeitstag überstehen lässt. Das Wochenende kann beginnen …
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Endlich, WE Nr. 16

Endlich ist wieder ein Darmstadt-Wochenende! Um 12:00 Uhr packe ich hektisch meine Sachen im Büro zusammen und laufe dem Wochenende entgegen.

Lausig kalt ist es und ich bin heilfroh, dass meine Tochter mir heute Morgen noch das Stirnband in die Hand gedrückt hat. Mit dem dicken Schal um den Hals und den Handschuhen an den Fingern ist es einigermaßen auszuhalten. Auch der Rucksack ist die bessere Wahl als die Laptop-Tasche. Gut gelaunt mache ich mich auf den Weg zum Bahnhof. Dort angekommen gibt es wie üblich einen kleinen Snack von Kamps zum Mittagessen, aufgrund der Kälte wird der Kaffee heute vorgezogen. Sonst gibt es ja immer die Tschibo-Brühe in Köln auf Gleis 7.
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Alle guten Dinge sind 13

Seit langer Zeit verläuft eine Hinfahrt mal wieder reibungslos, obwohl es die 13. Fahrt ist, wo man tendenziell das Schlimmste vermutet – keinerlei Verspätungen und auch sonst keine außergewöhnlichen Vorkommnisse, wenn man davon absieht, dass im IC kein BoardBistro vorhanden ist. Aber da ich zwischenzeitlich eh auf Selbstversorger umgestiegen bin – nicht zuletzt aufgrund der negativen Erfahrungen – tangiert mich das nicht weiter. Gut gelaunt komme ich in Darmstadt an und habe auch nicht vor, mir meine Laune an diesem Wochenende verderben zu lassen. Leider gelingt mir das nicht vollständig und ich krisel nachts ein wenig vor mich hin. Außerdem macht mir mein Magen/Darm immer noch zu schaffen. Ungetrübte Essens-/Genussfreuden stehen auf meiner Wunschliste derzeit ziemlich weit oben.
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