Wie üblich war am Ende des Monats der Besuch im Büro fällig. Als der Wecker morgens um Fünf klingelte, verfluchte ich diese Home-Office-Scheiße mit den monatlichen Teamsitzungen. Der Kater war auch einigermaßen irritiert und blieb erstmal im Bett liegen. Ich wankte in die Küche und machte mir einen Kaffee.

Als ich zum ersten Mal davon hörte, war ich einigermaßen sprachlos: J., besser bekannt als meine beste weil einzige Freundin, der Fels in der Brandung weiblichen Eigensinns, die fleischgewordene Eigenständigkeit, das personifizierte „Ich mach den Mädchen-Scheiß nicht mit!“ hatte die Fassade abgeworfen und sich letztes Jahr Weihnachten verlobt! Wir haben schon länger nur eher losen […]

Das darkinchen hatte im vergangenen Jahr zum Geburtstag Karten für die Apassionata in Köln geschenkt bekommen. Was zu dem Zeitpunkt noch keiner ahnen konnte: An diesem Tag war AfD-Parteitag im Kölner Maritim-Hotel und die Polizei hatte etwa 50.000 Demonstranten angekündigt, die damit nicht einverstanden waren. Das allein wäre ja nicht dramatisch, wenn man nicht immer […]

Der monatliche Bürobesuch war fällig. Und wie auch beim letzten Mal, waren wieder zwei Tage angesetzt mit Übernachtung beim darkinchen. Ich war ziemlich fertig, als Montagmorgen der Wecker klingelte. Das war nicht weiter verwunderlich angesichts des ausgesprochen stressigen Wochenendes zuvor, an dem wir Besuch hatten, um den Geburtstag des Lebensabschnittsgefährten zu zelebrieren.