Wie üblich war am Ende des Monats der Besuch im Büro fällig. Als der Wecker morgens um Fünf klingelte, verfluchte ich diese Home-Office-Scheiße mit den monatlichen Teamsitzungen. Der Kater war auch einigermaßen irritiert und blieb erstmal im Bett liegen. Ich wankte in die Küche und machte mir einen Kaffee.

Als ich zum ersten Mal davon hörte, war ich einigermaßen sprachlos: J., besser bekannt als meine beste weil einzige Freundin, der Fels in der Brandung weiblichen Eigensinns, die fleischgewordene Eigenständigkeit, das personifizierte „Ich mach den Mädchen-Scheiß nicht mit!“ hatte die Fassade abgeworfen und sich letztes Jahr Weihnachten verlobt! Wir haben schon länger nur eher losen […]