Marterialschlacht im IGA-Park

Wenn Marteria mit seinem Material auf der Bühne im IGA-Park auftritt, kommt einiges zusammen. Drohnenbilder von Marterias Materialschlacht.

Marteria gab ein Heimspiel. Der Rapper ist in Rostock geboren und dementsprechend ist die Hölle los, wenn er hier in der Stadt auftritt. Letztes Jahr gab er ein Gratis-Konzert in Warnemünde, dieses Jahr trat er im IGA-Park also quasi vor meinem Balkon auf. Es war voll, es war laut und es war eine Materialschlacht.

Im Vorfeld wunderten wir uns das eine oder andere Mal, warum da so viele Auflieger mit Bühnenelementen auf der Wiese gegenüber parkten. Und in den vergangenen drei Wochen wurden sie kontinuierlich mehr. Zum Schluss waren es 12 Stück. Anfang der Woche begann dann der Aufbau und aus den 12 Aufliegern wurde eine Bühne gepuzzlet.

Am Donnerstag und Freitag kam das das ganz Zeug von Marteria hier angefahren. Ein Lkw nach dem anderen wurde auf der Wiese geparkt. Vermutlich enthielten sie Zeug, das man für einen Bühnenshow braucht, und das ganze Musik-Equipment.

Freitagmorgen ging der Herr Lebensabschnittsgefährte mit der Drohne in den Park. Ich war unpässlich wegen der Medikamente, hätte aber gerne Luftbilder von dem Zirkus gegenüber gehabt. Und die hat der Mann gemacht.

Da er nun schonmal mit der Drohne unterwegs war, kam ihm auf der Brücke beim Ausgang die Idee, doch mal einen der Arbeiter zu fragen, ob es in Ordnung sei, wenn er mal ein Bild von oben mache. Der hatte nichts dagegen. Und so haben wir jetzt auch ein Baustellenbild des künftigen Gemeinschaftsgartens von oben.

Auf dem Rückweg über den Parkplatz hat er noch ein Schattenselfie von sich und der Drohne gemacht. Damit bekommt er ein Solo in meiner Galerie.

Zum Schluss knipst er noch die Auflieger auf der Wiese gegenüber. Ein paar Lkw haben sich bereits eingefunden.

Am Nachmittag geht der Herr Lebensabschnittsgefährte noch einmal zur Wiese, um das nun fast fertige Ergebnis der Materialschlacht nochmal zu knipsen, bevor die Zuschauer und der Künstler eintreffen.

Wir konnten mind. 32 große Lkw zählen und eine Vielzahl an kleineren (unter 7,5 t) Lkw und Transportern standen auf dem Gelände herum. Nicht zu vergessen die Anlieferungen der Wellenbrecher, Steiger und Kräne sowie Gabelstapler für den Aufbau, der 80 Dixi-Klos und Toiletten-Container sowie der Zelte und Anhänger fürs Catering und natürlich Essen und Trinken. Ein großer Teil der Infrastruktur wird nach jedem Konzertwochenende wieder abgebaut und weggefahren. Nur die großen blauen Container rechts und links neben dem weißen Festzelt und manchmal auch die Bühne bleiben stehen.