Über den Oberalppass und den Sustenpass
In der Schweiz angekommen sind wir vom Internet abgeschnitten, dann geht auch noch der Wasserhahn kaputt. Die schöne Landschaft und die tollen Passstraßen entschädigen aber für alles!
Tag 7 - Ohne Internet in die Schweiz
Donnerstag, 5. September 2024
Für eine Nacht war dieser Parkplatz ganz hervorragend, wir haben recht gut geschlafen. Wir lassen uns morgens Zeit mit dem Frühstück und der Morgentoilette, schließlich haben wir endlich Urlaub. Und so lange ich diese blöden Tabletten noch nehmen muss, bin ich eh immer total matschig in der Birne, da geht nicht viel mit “schnell”.
- Parkplatz
- neblig
- immer noch neblig
Um 09:15 Uhr ist Abfahrt. Es ist noch etwas neblig, aber das stört ja nicht weiter. Das Navi sagt, wir sollen bis Ulm über die A 8 fahren. Da ist ziemlich viel los, ständig zähfließender Verkehr, Baustellen usw. Dann sollen wir auf die A 7 wechseln. Da ist zwar immer noch einiges los, aber es ist schon entspannter. Auf der A 96 ist dann gar nichts mehr los. Auf der dreispurigen Autobahn hätten wir Slalom fahren können.
- Rastplatz Im Rübholz
- Baden-Württemberg
- Arbeiter auf Mobilfunkmast
In Leutkirch fahren wir von der Autobahn herunter und steuern einen Wohnmobilstellplatz an. Dort nutzen wir die Entsorgungseinrichtung. Dann stellen wir uns auf den normalen Parkplatz zum Mittagessen.
- Parkplatz
- Perfekt in 2 Minuten
- 3 Minuten köcheln lassen
Auf dem Fertigreis steht vorne, er sei “Perfekt in 2 Minuten”, auf der Rückseite lautet die Anwesung allerdings “3 Minuten köcheln lassen”. Ich vermeide es, die Packung noch häufiger umzudrehen, nicht dass ich den Timer damit hochdrehe …
Den Rest der Strecke bis Österreich und in die Schweiz fahren wir über Land. Wir haben für die Schweiz keine Autobahn-Vignette gekauft, da wir die ganze Tour über Landstraßen fahren wollen. Wir sind ja generell eher die Cruiser aka Verkehrshindernis.
- Niederstaufen
- Grenzübergang
- Braunvieh
Wir passieren die Grenze Bundesrepublik Deutschland - Republik Österreich am Grenübergang Niederstaufen. Der ist ziemlich unspektakulär mitten im Ort und besteht aus einem Schild auf einer Brücke. Und die ersten Kühe, die wir sehen, sind beige-braun. Braunvieh heißt die Rasse und ist nicht nur sehr hübsch, sondern auch in meinem Gedächtnis untrennbar mit den Alpen verbunden.
Wir fahren am Bodensee entlang und durch Bregenz. Der Stadtverkehr ist anstrengend und nervig, wir sind froh, als wir das hinter uns haben.
- Bodensee
- Bodensee
- Schweizer Grenze
Gegen 15:30 Uhr sind wir endlich in der Schweiz. Ich Depp habe die Grenze verpasst und deswegen kein Photo von dem Schild, sondern nur den Screenshot aus dem Video. Dafür habe ich ganz andere Sorgen. Das Internet ist weg. Ich weiß nicht, ob mein Handy spinnt oder das Internet nicht funktioniert. Der Router ist jedenfalls auch nicht erreichbar.
Und ich muss zur Toilette, aber entlang der Straße, die wir fahren, gibt es keinen Parkplatz. Ein Schild am Wegesrand deutet auf eine Sehenswürdigkeit hin und der Herr Lebensabschnittsgefährte biegt kurz entschlossen nach rechts ab. Wir fahren über extrem schmale Straßen eine gefühlte Ewigkeit berauf und haben nicht die geringste Ahnung, wo wir landen. Ich kann auch nicht nachsehen, wir haben ja kein Internet und das blöde Google funktioniert ohne Internet nicht.
Die Sehenswürdigkeit, irgendeine Höhle, ist übrigens geschlossen. Dort stellen wir dann auch engdültig fest, dass nicht etwa unser Router oder mein Handy spinnt, sondern wir tatsächlich kein Internet haben. Alle Geräte sind ohne Empfang und wir haben SMS bekomme, die uns erklären, wie exorbitant teuer Datenverkehr von hier aus wäre. Die Schweiz macht nämlich beim EU-Roaming nicht mit, wie es beispielsweise Island, Norwegen, UK (noch) tun.
- Störche
- Parkplatz auf dem Berg
- Kühe
Endzeitstimmung kommt auf hier oben auf dem Berg, mitten im Nichts und abgeschnitten von der Welt. Wir haben uns angestellt wie zwei Anfänger, die zum ersten Mal auf Reisen sind. Sonst kontrollieren wir bei jedem Nicht-EU-Land, ob wir irgendetwas zu beachten haben. Daran, dass wir hier von unbeugsamen Galliern … äh Eidgenossen umgeben sind, haben wir natürlich nicht gedacht.
Immerhin hat der Mann eine Offline-Navigation auf dem Smartphone. Wir Anfänger haben nämlich auch vergessen, die Schweiz-Karten für OSMand herunterzuladen. Die Offline-Navigation kennt sogar Campingplätze, das ist gut. Wir steuern einen solchen in Bad Ragaz an. Dort wird es hoffentlich WLAN geben, das wir nutzen können, um uns hinsichtlich Internet zu informieren. Plan B, wenn wir keine SIM-Karte bekommen, lautet: Urlaub in Österreich.
- Runter vom Berg
- in Serpentinen
- und dann nach Bad Ragaz
Der Campingplatz ist schon ziemlich voll und mit 50 CHF schweizerisch teuer. Zur Belohnung für unsere Heldentaten kaufen wir uns für weitere 5 CHF noch eine Tüte Chips.
WLAN gibt es tatsächlich und es gibt sogar SIM-Karten, die sich speziell an Touristen wenden. Bei der Swisscom können wir für 20 CHF eine SIM kaufen, die sieben Tage gültig ist und unbegrenztes Datenvolumen bietet. Hervorragend! Der Plan für Morgenvormittag steht somit.
336 Kilometer sind wir an diesem Tag gefahren. Die Kartenansicht folgt am Ende des Beitrags.
- 336 km
Tag 8 - Bad Ragaz, Bonaduz und Oberalppass
Freitag, 6. September 2024
Wir haben ganz hervorragend geschlafen. Morgens wollen wir eigentlich duschen gehen, aber da ist es voll, wir müssten warten. Darauf haben wir keine Lust, also machen wir uns fertig wie immer. Dann nutzen wir noch die Ver- und Entsorgung des Campingplatzes, bevor wir uns auf den Weg in den Ort machen.
Laut Webseite bekommt man die SIM-Karten von Swisscom u.a. in Postämtern. Allerdings gibt es bei der Post in Bad Ragaz keine SIM-Karten. Die Mitarbeiterin schickt uns stattdessen nach Sargans ins Migros-Einkaufszentrum.
In Bad Ragaz steht teilweise recht eigenwillige Dekoration herum.
- Pistole mit Füßen
- Kutsche mit Bilderrahmen
- Der Mann ist im Bilde.
- Sitzgruppe
- Weltkugel
- Garten-Container
Diese Garten-Container finde ich völlig verrückt. Warum entsiegelt man nicht einfach den Boden und pflanzt Grünzeug? Der Platz wäre jedenfalls groß genug.
- Straße nach Sargans
- Berg
Wir fahren also zurück nach Sargans, da waren wir gestern schon durchgefahren, und holen uns die SIM-Karte im Einkaufszentrum. Und die funktioniert auch auf Anhieb, das haben wir noch auf dem Parkplatz getestet.
Nachdem das nun endlich geklärt ist und wir nicht Urlaub in Österreich machen müssen, können wir ja endlich in die Berge fahren.
- Bienenstöcke
- Kuhmütter schützen ihre Kälber
- Ziege
- Wegweiser
- Hundekotbeutel
- Aussicht
Wir fahren bis Bonaduz. Unser Ziel ist eigentlich der Oberalppass, aber jetzt haben wir erst einmal Hunger. Und in Bonaduz haben wir einen Parkplatz etwas abseits von lauten Straßen entdeckt, eer sich für eine Mittagspause eignet. Und nicht nur das, rundherum gibt es ein paar ganz nette Wanderwege, die von den Hundegängern auch viel genutzt werden, wo wir uns ein wenig die Beine vertreten können.
- Kuh
- Wanderweg
- Grashüpfer
- Rabe
- Rabe
- Vogel (?)
- Vogel (?)
- Vogel (?)
- Vogel (?)
Die Identifizierung der Vögel überfordert mich, vielleicht kennt ja jemand den einen oder anderen und mag einen Kommentar hinterlassen.
Der Spaziergang durch den Wald ist ganz fein, allerdings ist es auch recht warm. Nach einer Dreiviertelstunde sind wir am Auto zurück, das mittlerweile in der Sonne steht, weswegen wir recht bald abfahren.
Auf jeder Reise geht irgendetwas im Camper kaputt. Diesmal ist es der Wasserhahn. Ich hatte in den Tagen zuvor schon den Eindruck, dass die Rolle Küchentücher, die unter dem Waschbecken liegt, etwas feucht geworden ist, hatte mich aber nicht weiter gekümmert.
Bei einer kurzen Rast will ich mir Paracetamol aus der Reiseapotheke holen, ich habe schreckliche Rückenschmerzen. Das Reiseapotheken-Täschchen ist komplett nass. Die Pause zieht sich ein wenig in die Länge, wir gehen der Sache auf den Grund. Photos habe ich davon nicht geknipst, aber im Video ist es zu sehen.
Das Teil vom Wasserhahn, das im Schlauch steckt und an dem dieser mit einer Schlauchschelle verbunden ist, ist gebrochen. Das war eh drangefrickelt, weil es nicht richtig passte, hat aber immerhin knapp drei Jahre gute Dienste geleistet. Wir brauchen also ein neues Anschlussstück oder einen neuen Wasserhahn. Aber das muss warten, bis wir wieder zuhause sind. Bis dahin versorgen wir uns mit dem Wasserhahn, den man statt des Deckels auf den Kanister schrauben kann. So sind wir schließlich auch 80 Tage durch Norwegen gereist, da werden wir mit dieser Komforteinbuße jetzt auch ein paar Tage leben können.
Zum Trost gibt es in Obersaxen erst einmal ein Eis aus dem Dorfladen. Vor dem Dorfladen steht ein Tisch mit zwei Stühlen, dort nehmen wir Platz und essen unser Eis.
- Dorfladen
- Eis mit Aussicht
- Eis mit Aussicht
Die Straße, auf der wir fahren, ist übrigens eine sogenannte Bergpoststraße. Hier haben Linienbusse immer Vorrang und dürfen ein Dreiklanghorn benutzen. Leider habe ich es vercheckt, das Straßenschild zu knipsen. Dafür haben wir anderes entlang der Strecke geknipst.
- Berge
- Noch mehr Berge
- Rote Bank
Wir fahren durch enge Dörfer an großartigen Panoramen und einspurigen Tunneln vorbei. Wobei wir den Tunnel nicht gesehen hätten, wenn wir uns nicht verfahren hätten.
- Trun
- Tunnel Mompé Medel
- Eisenbahn-Viadukt Val Bugnei
- Serpentinenstraße Via Alpsu
- Berge
- Wohnmobil
- Via Alpsu
- Berge
- Zug neben der Straße
Oben am Oberalppass gibt es einen Stellplatz für Wohnmobile, da fanden wir noch einen Platz. Und dann gibt’s erstmal Kaffee.
- Offizieller Stellplatz
- Stellplatz
Wir gehen noch ein bisschen spazieren, lange wird es nicht mehr dauern, bis die Sonne hinter den Bergen verschwindet. Zunnächst besuchen wir die Kühe, die direkt hinter unserem Camper ihre Weide haben. Der Wanderweg führt durch ein Drehkreuz über eben diese Weide. Allerdings haben sie nicht so gerne Besuch. Wir lassen sie natürlich in Ruhe und gehen wieder den Hang hinunter, zumal wir wie zwei Anfänger in Turnschuhen und Sandalen losgelaufen sind.
- Stellplatz
- Kühe
Nach dem Besuch bei den Kühen gehen wir erst nochmal zum Auto und ziehen die Wandergaloschen an, dann laufen wir auf einem anderen Weg weiter. Wir haben schließlich nicht vor, hilflos in den Bergen zu enden. Auf dem Weg finden wir auch einen Platz, der geeignet ist, die Drohne zu fliegen.
Außer den Photos und dem Panorama macht der Mann auch noch Videos. Und die Drohne ist gerade vom Himmel herunter, als ein Helikopter drüben auf dem Parkplatz landet und ein Mensch aussteigt. Beim Weiterfliegen, fliegt er quasi direkt über uns hinweg. Die Drohne hätte da durchaus im Weg sein können.
- Helikopter landet
- Helikopter im Flug
Wir laufen noch ein wenig herum, knipsen das Pass-Schild und den Leuchtturm, der hier oben herumsteht und den wir hier am wenigsten erwartet hätten.
- Passschild und Leuchtturm
- MS Alpsu
- Berge
- Bank
- Bachstelze
- Treppe (Vogelsuchbild)
Es wird langsam kühl, wir gehen in den Camper zurück. Es wird bald Zeit, die Heizung einzuschalten, die Außentemperatur beträgt am Abend nur noch 10 Grad.
- Sonnenuntergang
- Wolken und Rosa
- 10,5 °C
136 Kilometer sind wir an diesem Tag gefahren. Die Kartenansicht folgt am Ende des Beitrags.
- 136 km
Tag 9 - Oberalppass, Sustenpass und Zweisimmen
Samstag, 7. September 2024
Um kurz nach Sechs ist unsere Nacht zuende. Unser Wecker war Kuhgebimmel, allerdings war ich schon vor den Kühen wach, so gegen fünf Uhr, da haben die Kühe noch geschlafen. Die Außentemperatur beträgt neun Grad, hier drinnen sind’s 12 °C. Zum ersten Mal in dieser Herbst-/Winter-Saison haben wir die Heizung an. Die riecht natürlich wieder komisch, was mich immer etwas nervös macht.
Trotz der frischen Temperaturen haben wir hervorragend geschlafen. Wir sind ausgestattet mit Wolldecken, Wollsocken und was man sonst so braucht, um bei kühlerem Wetter auszuhalten. Wir sind quasi auf alle vier Jahreszeiten vorbereitet.
Noch im Dunkeln fährt ein riesiger Tross Fahrradfahrer vorbei. Irgendein Radrennen oder Marathon über diverse Pässe läuft da. Geknipst haben wir sie nicht, die sind aber im Video zu sehen. Das Internet sagt, es handelt sich um das Swiss Cycling Alpenbrevet 2024. Die fahren 270 Kilometer und überwinden dabei insgesamt 7.000 Höhenmeter. In 10 bis 15 Stunden. Ächz.
Der Gaskocher hat da deutlich mehr Probleme. Ob es an der Höhe (dünnere Luft) oder der Kälte liegt, wissen wir nicht, er springt jedenfalls nicht an. Aber auch darauf sind wir vorbereitet, wir haben nämlich noch einen zweiten Kocher dabei.
- 12 °C innen; 9,6 °C draußen
- Sonnenaufgang
- Ersatz-Kocher
Wir gehen auch am Morgen wieder eine Runde spazieren. Weit komme ich ja nicht mit meinen kaputten Lungen und der Belastung durch die Medikamente. Und die Berge sind nochmal eine weitere Herausforderung. Daher wird es wieder nur eine kleine Runde.
- Kühe
- Kühe
- Kühe
Wir kommen bei den Kühen vorbei und laufen quasi dieselbe Runde wie am Nachmittag zuvor. Es ist Samstag, es ist schönes Wetter und hier oben auf dem Pass ist die Hölle los. Die Gondeln der Seilbahn fahren bereits, aber darauf prangt das Logo eines Autoherstelles und ich habe keine Lust, Werbung für den zu machen.
- Stellplatz
- Oberalpsee
- Wasserfall
- Pfad
- Oberalpsee
- Seilbahnstation
Wir fahren nach Andermatt und von dort aus nach Wassen. Auf der Strecke ist ganz schön viel los, daher knipse ich eher wenig und wir halten auch nicht an, dazu gibt es kaum Gelegenheiten.
Zwischendurch müssen wir tanken. Die Tankstelle mit dem lustigsten Namen bekommt den Zuschlag und das ist Ruedi Rüssel in Wassen. Danach biegen wir nach Westen ab Richtung Sustenpass. Die Fahrt dorthin bietet wieder atemberaubende Ausblicke.
Oben auf dem Pass ist ein ziemlich großer Parkplatz, auf dem auch wir anhalten. Im Camper gibt’s erstmal was zu futtern, bevor wir aus dem Auto kriechen und noch ein wenig herumlaufen. Ich habe allerdings den Wind ein wenig unterschätzt und friere mir den Allerwertesten ab. Der Herr Lebensabschnittsgefährte geht noch über die Straße ein Stück ins Grün und knipst weiter hinten einen Gletschersee nebst Gletscher. Ich gehe schon zurück zum Auto.
- Gletschersee
- Ausblick
- Parkplatz
Ich mache mir einen Kaffee. Um mich herum ist Lärm und Gewusel, ein Motorrad nach dem nächsten fährt vorbei. Die Autos nimmt man überhaupt nicht wahr vor lauter Motorradlärm. Das war auf dem Oberalppass auch schon so und es ist aufgrund der Menge und Dauerbelästigung nur noch unerträglich.
- Motorradfahrer
- Möwe
- Sustenpass
Neben uns stellt sich ein Motorradfahrer mitten in den Weg. Erst wundern wir uns, dann wird es klar: Der Typ knipst ganz stolz sich und seine Maschine. Als wir weiterfahren, halten wir noch einmal kurz neben dem See. Da paddelt tatsächlich eine Möwe herum. Aber eigentlich halten wir an, weil ich das Schild vom Pass noch knipsen möchte, immerhin ist der mit 2.224 Metern ganz schön hoch.
- Achtung, Kühe
- Ausblick
- Fahrradwohnwagen
Zwei Motorräder hat’s zerbröselt, die liegen in Teilen auf der Straße. Andere Motorradfahrer haben die Stelle abgesichert und den Autofahrern gedeutet, langsam zu fahren. Immerhin. An der Stelle ist es eng und kurvig. Und es ist irre viel los, schönes Wetter und Wochenende halt.
Wir fahren noch eine ganze Weile. Am Brienzersee und am Thunersee kommen wir vorbei. Ich bin mittlerweile durch das viele Gewusel, den ständigen Lärm und die Hitze so fertig, dass ich überhaupt keine Photos mehr mache. Dabei sind die Seen eigentlich recht hübsch und ich hätte gerne mal irgendwo angehalten und wäre ans Wasser und ein Eis essen gegangen. Ich hätte sogar Lust, ein Kajak zu mieten und ein wenig auf dem See herumzupaddeln. Aber es ist überall viel zu voll und auf ewige Parkplatzssuche haben wir keine Lust.
So sind wir bis Zweisimmen durchgefahren. Dort gibt es auf dem Parkplatz des Gemeindehauses die Möglichkeit, im Camper zu übernachten. Wir stehen direkt gegenüber des örtlichen Flugplatzes.
- Flugplatz
- Feuerwehr
- Feuerwehrmann
Im Gemeindehaus ist auch die Feuerwehr untergebracht. Die hält Einzug in meine Feuerwehr-Galerie. Am Gebäude sind ganz viele Mehlschwalben unterwegs, die wir eine Weile beobachten.
Wir laufen noch ein Stück Richtung Flugplatz. Nach so viel Hektik und Stress am Tag tut mir das Laufen ganz gut. Am Flugplatz stellen wir fest, dass ein Wanderweg über den Flugplatz direkt neben dem Moosbach entlang führt. Für heute ist mir das allerdings zu weit, daher beschließen wir, dort morgen Früh noch einmal spazieren zu gehen.
- Blick zum Parkplatz
- Flutplatz Zweisimmen
- Schild Flugplatzzone
- Start-/Landebahn
- Moosbach
- Gorilla
Mit dem heutigen Tag bin ich fertig. Es gibt noch Abendbrot und Film gucken, Füße hochlegen und bloß nichts Anstrengendes mehr machen.
172 Kilometer sind wir an diesem Tag gefahren. Die Kartenansicht folgt im Anschluss.
- 182 km
Karte
Auf der Karte sieht unser Trip an den drei Tagen durch die Schweiz so aus: