Teil 3 - Unterwegs auf der Nordkinnhalvøya

Wir waren drei Tage auf der Nordkinnhalvøya unterwegs in dieser extrem abgeschiedenen Gegend. Und wir hatten teilweise strahlend blauen Himmel. Zum ersten Mal auf der Reise ist der Mann die Drohne geflogen.

Tag 10 - Einkaufen, Slettnes Fyr und Hopseidet

Freitag, 2. Juli 2021

Langsam kehrte so etwas wie Ruhe und Erholung ein. Unser Stellplatz war eigentlich ganz angenehm und auch relativ ruhig. Ab und zu fuhren Autos vorbei, aber der Verkehr hielt sich in Grenzen.

Wir beschlossen, es ruhig angehen zu lassen und fingen endlich an, uns um den Reiseblog zu kümmern. Im Vorbereitungsstress in Rostock waren wir nicht mehr dazu gekommen. Ich musste meinen Laptop noch entsprechend einrichten, der Herr Lebensabschnittsgefährte bastelte an der Blog-Software, richtete die Kommentarfunktion ein und nahm Verschönerungen und Verbesserungen vor, während ich die ersten Beiträge schrieb.

Zu Mittag gab es Nudeln mit Tomatensoße. Parmesan hatten wir noch dabei und in unserem Camper-Küchengarten stank ein Basilikum vor sich hin. Salat hätten wir zwar eigentlich auch noch gehabt, in dem hatten sich in der Zwischenzeit aber irgendwelche kleinen Tierchen fleißig vermehrt. Nun habe ich ja kein Problem damit, mal eine Blattlaus mitzuessen, aber wenn die so derbe in der Überzahl sind, vergeht mir doch der Appetit.

Nach dem Essen fuhren wir weiter nach Mehamn. Zunächst gingen wir in den Coop, der direkt am Ortseingang gelegen ist, da unsere Vorräte zur Neige gingen. Brot war komplett aus und bisher bot sich noch keine Gelegenheit, den Dopf anzuschmeißen, um selbst welches zu backen.

Vor dem Coop saßen ein paar Einheimische am Tisch und tranken Kaffee. Wir parkten also vor Publikum ein, was sich ein wenig schwierig gestaltete, da auf der Parkfläche keine Markierungen waren und der Herr Lebensabschnittsgefährte frei von Orientierungshilfe sich nicht entscheiden konnte, wo und in welcher Ausrichtung er das Auto abstellen wollte. Wir hätten kaum mehr Aufmerksamkeit erregen können, wenn wir mit einem Ufo auf dem Parkplatz gelandet wären. Ein Pickup war zwar in der Gegend nichts Ungewöhnliches, die knallrote Lackierung aber schon und das Alu-Hardtop erst Recht. Deutsche hatte man dort vermutlich schon länger nicht mehr gesehen und gefühlt waren die einzigen Menschen nördlich des Polarkreises, die beim Einkaufen die Maske aufsetzten, noch dazu eine FFP2-Maske. In Norwegen wurden meines Wissens nach nur einfache OP-Masken empfohlen.

Anschließend fuhren wir weiter nach Slettnes Fyr, dem nach eigener Aussage nördlichsten Leuchtturm auf dem Festland weltweit.

Die Gegend um uns herum war atemberaubend, ich knipste vom Beifahrersitz aus die Landschaft und immer wieder hielten wir an, damit der Herr Lebensabschnittsgefährte die Vögel, die hier am Ende der Welt lebten, knipsen konnte. Dazu kam die kalte Luft und der Wind, der uns mit bis zu 60 km/h um die Ohren pfiff. Ich fand’s einfach nur toll.

Wir liefen zum Leuchtturm bzw. einmal drum herum. Anschließend gingen wir noch einen Trampfelpfad zum Strand. Unser erster Strandspaziergang in diesem Sommerurlaub, dick eingepackt in Fleece und Outdoorklamotten, mit Wollsocken an den Füßen und Wollmützen auf dem Kopf. So mögen wir Strandspaziergänge am liebsten.

Auf dem Hinweg hatten wir bereits einen Parkplatz mit Aussicht erspäht, den wir für eine Kaffeerast auserkoren hatten.

Die meisten Cafés waren noch geschlossen, da kaum Touristen unterwegs waren. Zudem hielten wir es für besser, den Aufenthalt so kontaktarm wie möglich zu gestalten. Daher gab’s fast nur Kaffee im Camper.

Auf der 888 fuhren wir Richtung Süden. Bei einem der Photostopps auf dem Weg hatte ich unglaubliches Glück. Am Wegesrand lag ein Rentier-Geweih, das natürlich sofort im Camper verschwand! Nun hatte der Frosch einen Thron, mit dem er besser als vorher aus dem Fenster gucken konnte.

Wir fuhren am Hopsfjord entlang. Unser nächstes Ziel war Hopseidet, wo wir uns einen Platz für die Nacht suchten. Und wir wurden auch fündig, der Platz war grandios!

Wir waren gut durchgepustet vom eisigen Wind. Daher schlüpften wir schon nach dem Abendessen in die Schlafklamotten, bauten den Camper zum Bett um und machten es uns mit den Laptops gemütlich, um endlich mal die ersten Blogbeiträge zu veröffentlichen. Da gab es noch so viel nachzuholen.

Zum Schluss noch die Statistik: 105 Kilometer sind wir an diesem Tag gefahren. Die Route als Screenshot, der GPS-Track des dritten Reiseabschnitts ist am Ende dieses Beitrags.

Tag 11 - Basteln an Bert und Drohne fliegen

Samstag, 3. Juli 2021

Die Sonne weckte uns um 5 Uhr, der eisige Wind vom Vortag war weg. Es herrschte bestes Wetter bei angenehmen 15 °C. Die Aussicht beim Frühstück war wahnsinnig schön.

Nach dem Frühstück zog ich mich an und lief mal ein wenig in der Gegend herum, natürlich in den besten Wanderschuhen, die ich habe. Ich machte so viele Photos, die im Wesentlichen alle dasselbe zeigen. Die Farben waren phantastisch, das Wetter war herrlich, wir fühlten uns rundherum wohl.

Wir beschlossen, eine weitere Nacht auf dem Platz zu bleiben und bastelten am Camper. Die Gummimatte musste noch an der Heckklappe befestigt werden. Dafür mussten aber erst noch die Korkstücke zum Höhenausgleich in die Kuhlen geklebt werden. Ich machte mich an die Arbeit und war viel schneller fertig als erwartet. Ursprünglich hatten wir geplant, die Matte festzukleben. Nun kamen wir zu dem Ergebnis, dass es besser wäre, sie festzuschrauben. Das brachte uns mal wieder zu der Frage: Warum haben wir das nicht schon viel früher gemacht? Die Gummimatte war stets im Weg und dabei ziemlich nervig. Dasselbe galt für den Sender der Rückfahrkamera, den wir bei der Gelegenheit auch endlich befestigt haben. Der Herr Lebensabschnittsgefährte war derweil mit der Knipskiste unterwegs.

Außerdem haben wir zum ersten Mal auf dieser Reise unser Solarpanel in Betrieb gehabt, mit dem wir die Powerstation aufluden, die unsere Laptops, Smartphones und Kameraakkus, den Rasierer, den Akkuschrauber und sogar den Dremel, den wir für kleinere Arbeiten dabei hatten, mit Strom versorgte.

HotDog mit Nudelsalat

Nach getaner Arbeit hatten wir uns ein Mittagessen verdient. Es gab HotDogs und Nudelsalat, ein kulinarisches Highlight, mit dem Gaskocher gezaubert.

Der Herr Lebensabschnittsgefährte flog anschließend die Drohne.

Unser Stellplatz lag ziemlich mittig zwischen Straße und Wasser. Aber der Verkehr hielt sich in Grenzen. Bis 14 Uhr kamen drei Pkw, ein Boot, ein Aufsitzmäher, ein paar Rentiere und ein Camper vorbei - letzterer grüßend. Und dann noch ein Quad mit Hänger einmal von links nach rechts und kurz darauf wieder zurück.

Den Nachmittag verbrachten wir wieder mit dem Erstellen und Veröffentlichen von Blogbeiträgen und dem Aufhübschen des Blogs. Der Herr Lebensabschnittsgefährte verbesserte außerdem die Kommentarfunktion.

An dieser Stelle gibt es noch ein Update vom Daumen des Lebensabschnittsgefährten. Das sah schon ziemlich krass aus.

Daumenvergleich

Wir waren nicht nur früh wach, wir gingen auch früh wieder zu Bett. Nachts schließen wir die Fahrerkabine in der Regel ab. Mit der Fernbedienung des Ranger kann man die Türen doppelt abschließen: Einmal drücken schließt die Türen, so dass sie von außen nicht geöffnet werden können. Zweimal drücken schließt die Türen richtig ab, so dass sie auch von innen nicht mehr geöffnet werden können. In der Stadt haben wir uns das angewöhnt, um es einem möglichen Dieb nicht leichter als unbedingt nötig zu machen. Ich drückte also gewohnheintsgemäß zweimal auf den Knopf. Es machte zwei Mal “Klack” und dann hupte Bert zweimal ganz zart. Ob es daran lag, dass wir hinten im Auto waren, oder ob Bert tatsächlich die Lautstärke seiner Hupe dosieren kann, weiß ich nicht. Es klang auf jeden Fall ein wenig zaghaft. Wie bei einem Hund, der nicht gleich loskläfft, sondern nur mal kurz “Wuff!” macht, um Laut zu geben.

Wir guckten uns verwundert an. Was um alles in der Welt veranlasste unser Auto, einfach so loszuhupen? Ich drückte nochmal den Knopf, diesmal nur einmal. Es machte “Klack” und gleich darauf nochmal “Klack”. Nanu? Es hätte nur einmal “Klack” machen sollen. Ich drückte nochmal, natürlich mit demselben Ergebnis. Bert schloss ab und gleich darauf wieder auf.

Der Herr Lebensabschnittsgefährte zog sich an, um der Sache auf den Grund zu gehen. Selbiger war schnell gefunden: Die Fahrertür war nicht richtig geschlossen. Eigentlich ist es keine sonderlich schlaue Programmierung, das Fahrzeug völlig unabgeschlossen zu lassen, wenn eine Türe nicht richtig geschlossen ist. Nun denn, Tür zu, Knopf zweimal gedrückt, zweimal “Klack”, wir konnten endlich schlafen gehen.

Zum Schluss wie immer die Statistik: 0 Kilometer sind wir an diesem Tag gefahren.

Tag 12 - Über Schotterpisten und Umwege zur Varangerhalvøya

Sonntag, 4. Juli 2021

Wir waren wieder früh wach, frühstückten, machten uns tageslichttauglich, räumten den Camper auf und zogen los. Zunächst gingen wir noch eine kleine Runde. Wir schauten beim Nachbarn vorbei, der am Tag zuvor mit seinem Aufsitzmäher bei uns vorbeigefahren kam. Augenscheinlich hatte er den mittigen Grünstreifen seiner Grundstückszufahrt gemäht. Die Zufahrten zu den Häusern bestehen hier oftmals lediglich aus einer Fahrspur, die mehr nach landwirtschaftlichem Weg als nach Garageneinfahrt aussieht. In der gehobeneren Variante handelt es sich um Schotterwege. Ich finde diese Zufahrten schön. Und besser für die Umwelt sind sie allemal.

Der Steinschmätzer war ziemlich erbost über die Störung. Und als wir zum Auto zurückkamen, lief gerade ein Trupp Rentiere vor unserem Auto vorbei. Scheu, wie sie sind, hauten sie ab, als wir einstiegen. Wir fuhren nach Skjånes, dem Ort am Ende des Hopsfjord - und der Straße. Selbige endet in einer Schotterstraße, die geradewegs auf ein Haus zuführt. Das haben wir natürlich erst bemerkt, als wir um die letzte Ecke bogen und mit unserem Pickup quasi im Vorgarten der Leute standen. Glücklicherweise war genug Platz zum Wenden.

An der Hopskirke stoppten wir kurz und orientierten uns mit Hilfe der Navigationsapps, bevor wir noch einmal Leute belästigten. Wir drehten noch eine Runde durch den Ort, fanden aber keinen Parkplatz, wo wir Bert für einen Spaziergang abstellen konnten, und fuhren wieder zurück.

Wir unterstützen gerne die kleinen lokalen Geschäfte in den entlegenen Orten. Dieses hier macht mit einem Schild auf das Problem aufmerksam: “Willst du morgen noch ein lokales Geschäft haben, denk daran, dort heute einkaufen zu gehen.” Das Problem gibt es bei uns ebenfalls, Geschäfte werden kaum genutzt, aber wenn sie weg sind, ist das Geheule groß.

Wasserfall bei Skjånes

Wir stoppten noch kurz am Wasserfall in der Bucht vor Skjånes, aber leider kam man nicht zum Wasser herunter, daher war der Stopp nur kurz. Dann machten wir uns auf den Rückweg am Hopsfjord entlang bis zur Straße 888.

Am Ende des Hopsfjords hielten wir noch einmal an. Dort stößt er fast mit dem Eisfjord zusammen, lediglich getrennt durch den Damm auf dem die 888 entlang führt. Diese Straße gibt es noch gar nicht so lange. Erst seit 1989 ist die Nordkinnhalvøya ans norwegische Straßennetz angeschlossen. Zuvor waren die Orte im Norden lediglich per Boot oder zu Fuß zu erreichen.

Am Hopseidet gibt es noch eine liebevoll gepflegte Gedenkstätte. Hier haben die Nazis am 6. Mai 1945, zwei Tage vor der Kapitulation Deutschlands, sechs norwegische Zivilisten grundlos erschossen. Die sechs Norweger zwischen 16 und 47 Jahren waren die letzten norwegischen Gefallenen im zweiten Weltkrieg.

Wir gingen noch ein Stück am Strand spazieren. Hier lag eine Menge Plastikmüll herum, wovon ich einiges einsammelte. An der Kreuzung zur 888 war ein Parkplatz mit Müllcontainer, in den wir unseren Müll sowieso entsorgen wollten.

Von der 888 führt eine Schotterstraße über Slettfjellet nach Nervei. Der folgten wir. Und das hatte sich gelohnt, die Landschaft ist atemberaubend!

Während eines Photostopps lief ich einen der Berge am Rand hinauf und machte ein paar Photos von dort oben. Sogar Schmetterlinge gab es hier oben in dieser Gegend noch, stellte ich dabei mit Erstaunen fest.

Fun fact: Dort oben hat man Handyempfang. Für jemanden, der in Mecklenburg-Vorpommern wohnt, ist das ziemlich wahnwitzig. Wir dürfen die Stadt nicht verlassen, wenn wir online bleiben wollen.

Zwischendurch versuchten wir, die Drohne zu fliegen, aber der Wind war viel zu stark. Die Videos sind verwackelt, weil die Drohne es kaum geschafft hat, den Wind auszugleichen. So entstand auch das zweite Bild, auf dem die Piste viel steiler aussieht, als sie tatsächlich war.

Nachdem wir etwas bergab gefahren waren, änderte sich das Landschaftsbild schlagartig. Plötzlich stand wieder Grünzeug rechts und links der Straße. Am Ende der Schotterpiste liegt der kleine Ort Nervei. Wir parkten unseren Bert mitten im Ort und liefen ein wenig zu Fuß herum. Die Stille war grandios. Das einzige, was zu hören war, waren die Warnrufe der Austernfischer und Möwen. In Nervei braucht man keinen Wachhund, die Wildvögel erledigen das. Egal, wo wir entlang gingen, Möwen auf dem Posten und Austernfischer, stets um ihre Jungvögel besorgt, meldeten lauthals unseren Standort. Ansonsten wirkte der Ort total verschlafen und eigentlich so, als wollten wir hier nie wieder weg.

Immer wieder faszinierend in Norwegen: Das glasklare Wasser in Fjorden, Flüssen und Seen.

Wir fuhren zurück. Wie so viele Nebenstrecken ist auch diese Schotterpiste eine Stichstraße. Zwar beträgt der Weg nur 14 km Luftlinie und etwa das Doppelte an Schotterpiste, aber dennoch braucht man für die Strecke locker eine Stunde. Und wenn man ständig anhält, um Photos zu machen oder einfach nur die Landschaft zu genießen, dauert es unter Umständen auch noch länger.

Als wir zurück auf der 888 waren, fuhren wir Richtung Ifjord und machten eine kurze Rast an einem Aussichtspunkt.

Und natürlich mussten wir entlang der Strecke noch einige Photostopps einlegen. Die Landschaft ist einfach zu schön.

Auf der 98 Richtung Osten machten wir oben auf dem Fjell eine Pause. Dort war viel Wind und dementsprechend wenig Viehzeug, das uns das Blut aus dem Körper saugen wollte. Nach der Pause folgten wir der Straße 98 weiter nach Tanabru. Dort überquerten wir die Tana. Im Süden markiert der Fluss die Grenze zwischen Norwegen und Finnland, im Norden mündet die Tana mit der nördlichsten Flussmündung Europas ins Eismeer. Die Tana bru, die Brücke über die Tana, die dem Ort seinen Namen gab, ist die einzige Brücke über den Fluss in Norwegen. Eine zweite Brücke über den insgesamt knapp 350 km langen Fluss gibt es in Finnland. Und blöderweise habe ich es versäumt, von diesem tollen Bauwerk ein Photo zu machen.

Auf der anderen Seite des Flusses nahmen wir die Straße nach Norden. An der Mündung der Tana am Tanafjord haben wir einen Stellplatz ausgemacht, den wir aufsuchen wollten.

Dieser Stellplatz war toll! Weit und breit war quasi nichts, außer jede Menge Strand, der Teil des Naturreservates Tanamunningen ist. Wir beschlossen sofort, dort auch zu bleiben und machten einen kleinen Spaziergang zum Strand.

Später gab es Hotdogs mit Kartoffelbrei zu Abend. Unser Camper-Essen ist meist eher schlicht.

Ein Typ kam zu dem Platz, stellte sein Auto ab und setzte sich mit einem Stuhl auf die schier endlose Sandfläche, um dort mit seiner Drohne zu fliegen. Und noch später, als wir schon im Bett lagen, hörten wir plötzlich Kuhglockengebimmel nicht allzu weit vom Camper entfernt. Schafe im Gänsemarsch mit Glocken um den Hals trabten in respektvollem Abstand an uns vorbei. Mit diesem Bild schliefen wir dann ein.

Die tägliche Statistik fällt für diesen Tag aus, weil wir vergessen haben, den Tageskilometerzähler zu photographieren und zurückzusetzen. Es waren wohl etwa 230 km. Für den nächsten Tag gibt es dann eine Zwei-Tages-Statistik. Die Karte habe ich trotzdem erstellt.

GPS-Track