Tag 4: Von Wustrow nach Bad Helmstedt
Wir schliefen erstmal gründlich aus bis 08:30 Uhr. So lange schlafen wir sonst nie. Dann gab’s Kaffee, jedenfalls für mich, der Herr Lebensabschnittsgefährte trinkt ja keinen.
Der Stellplatz war wirklich chic.
Morgens stellte ich fest, dass ich die Müllbeutel zuhause vergessen hatte. Das war insofern ein großes Problem, weil Müllbeutel teil unseres Trenntoilettenkonzeptes sind.
- Grenzturm
- Dorfkirche Mahlsdorf
- Landstraße
Uns blieb also nichts anderes übrig, als unseren ersten Einkauf nach Aufhebung der Maskenpflicht im Einzelhandel (die zu diesem Zeitpunkt in Mecklenburg-Vorpommern ja noch galt, aber halt sonst nirgendwo) ausgerechnet am Karsamstag zu erledigen. Bestes Timing! Wir entschieden uns für den dm in Klötze, wo vermutlich weniger los sein würde als bei den Kampf- und Panikkäufen in den Supermärkten. Bei der Gelegenheit besorgte ich mir noch neue Haarfarbe, wir kauften Orangensaft und wir füllten unsere Milchvorräte auf.
Anschließend fuhren wir durch den Naturpark Drömling. Rechts und links der Straße befinden sich landwirtschaftliche Flächen genau so, wie sie sein sollten, mit vielen Hecken und Büschen, ein paar Bäume dazwischen und keine öde Agrarwüste. Im halboffenen Weidegebiet Röwitz gibt es einen tollen Rast- und Wanderparkplatz, den wir für unser Mittagessen aufsuchten.
Vor dem Essen drehten wir eine Runde um die Weiden.
Nach dem Essen fuhren wir weiter nach Marienborn. Allerdings kamen wir dort erst um 16:30 Uhr an, die Gedenkstätte schließt um 17:00 Uhr. Ich gabe gedacht, dass man jederzeit durch die alten Anlagen schlendern könnte, aber das geht wohl nicht. Also beschlossen wir, in der Nähe zu bleiben, und uns am nächsten Tag Marienborn in aller Ruhe anzusehen.
In Helmstedt gibt es einen Wohnmobilparkplatz, der auch eine Entsorgungsmöglichkeit bietet. Diesen steuerten wir zunächst an. Zum Übernachten fand ich ihn nicht so chic, da er mitten in der Stadt liegt. Aber es gab erstmal Kaffee und einen Besuch bei den Enten und Gänsen am Teich.
- Gans
- Blesshuhn
- Enten
- Gänse
Wir fuhren in den Ortsteil Bad Helmstedt. Auf dem Parkplatz des Theaters dort sind Wohnmobilstellplätze. Die schauten wir uns an und wir haben den Platz für gut befunden. Wir stellten uns in eine Ecke neben eine Sitzgruppe aus Holz. Hinter dem Auto waren Bäume, der Ausblick aus der Heckklappe also ganz nett. Als wir uns dort hinstellten, war gar nichts los. Im Laufe des frühen Abends kamen noch drei Wohnmobile und stellten sich auf den Platz.
Die Nacht war total ruhig. Im Waldstück hinter uns hörte man ein Käuzchen rufen, sonst war Stille. So ließ es sich gut einschlafen.
Zum Schluss wie immer die Statistik und der Kartenausschnitt:
104 Kilometer sind wir an diesem Tag gefahren.
Auf der Karte sieht das so aus:




