Tag 8: Von Rockenstuhl nach Heldburg
Es war frisch dort oben auf knapp 490 Metern Höhe, Bert war morgens vereist.
- Vereiste Scheibe
- Vereiste Motorhaube
Nach dem ersten Kaffee und bevor der Herr Lebensabschnittsgefährte anfangen musste zu arbeiten, haben wir die letzten 40 Meter bis zum Gipfel des Rockenstuhls auch noch erklommen.
- Waldweg
- Gipfel
- Ruine
Dort oben stand auch das Gipfelkreuz Neuland-Edition:
- Aussicht
- Waldweg
- Trecker
Zurück im Camper gab es erstmal Kaffee.
Kurz vor Beginn der Tour hatte ich mich beim Schneiden von Zwiebeln am linken Daumen verletzt. Da seit meiner Chemotherapie Wunden bei mir nur noch sehr langsam heilen, sieht man die Verletzung immer noch. Und es fehlt ein Stück vom Daumen. Aber ich bin sicher, dass das wieder nachwächst.
- Wunde
- Etwas fehlt.
Dort oben auf dem Wanderparkplatz war der Arbeitstag ruhig. Ein Trecker, ein Caddy, zwei Reiter und zwei Wanderer kamen direkt an uns vorbei.
- Parkplatz
- Reiter
Den Berg runter fuhren wir eine Schotterpiste.
Wir passierten die Grenze zu Hessen, dann führte die Straße wieder nach Thüringen.
- Hessen
- Thüringen
Dann führte die Straße nach Bayern, wohin wir schließlich wollten. Der nördlichste Punkt Bayerns war unser nächstes Ziel.
- Schild
- Grenzstein
- "Parkplatz"
Der Punkt selbst war ziemlich unscheinbar, ein kleiner Grenzstein neben einem Baum. Ein Schild machte darauf aufmerksam, damit der unbedarfte Passant informiert ist, mit welch wichtigem Punkt er es hier zu tun hat. Einen Parkplatz gibt es nicht, wir stellten unser Auto neben dem Kolonnenweg ab.
Diesem weiter zu folgen, war nicht ganz so trivial. Es ging sehr steil bergab und die Platten langen sehr ungleichmäßig mit hohen Kanten etc.
Am Ende fand sich wieder eine Schotterpiste und diese endete in einer Kurve. Die Kurve war sehr eng und ich unaufmerksam, die Bordsteinkante war hoch und dahinter fiel die Wiese steil bergab. Ein Bewohner des Ortes beobachtete mich. Ich kam nicht zurück über die Bordsteinkante und traute mich nicht vor, da war es steil. Ich zog die Handbremse an und überließ dem Herrn Lebensabschnittsgefährten, Bert da raus zu manövrieren, was ihm auch gelang. Zur Erholung ging es danach auf der B 285 ein Stück asphaltierte Straße weiter.
Als nächstes steuerten wir das deutsch-deutsche Freilandmuseum bei Behrungen in Thüringen an.
- Hinweisschild
- Grenzturm
- Kolonnenweg
- Bunkerruine
- Grenzanlage
- Grenzanlage
- Schlagbaum
- Erdbeobachtungsbunker
- Eingang
Auf dem Gelände ist ein Gedenkstein in den Boden eingelassen.
Am 10. März 2001 fand der 10-jährige Manuel Erhard an dieser Stelle eine intakt verlegte Tretmine Typ PPM 2. Durch den Fund sowie der umsichtigen und besonnenen Verhaltensweise wurde unmittelbare Gefahr für Leib und Leben seiner eigenen Person sowie der mit Forstarbeiten beschäftigten Bgm. Dr. Walter Rußwurm und Andreas Erhard abgewandt.
In dankbarer Erinnerung wurde dieser Gedenkstein aufgestellt.
Behrungen im Juli 2001
Wir fuhren weiter nach Heldburg. Auf dem Parkplatz des Burgmuseums schlugen wir unser Nachtlager auf. Auch an diesem Tag gab es wieder Sonnenuntergang zum Abendbrot.
Zum Schluss wie immer die Statistik und der Kartenausschnitt.
98 Kilometer sind wir an diesem Tag gefahren.
Auf der Karte sieht das so aus:








