Mit der Fähre und dem Bus nach Hause
Leider endet unsere Radreise durch Dänemark schon wieder. Wir verlassen den schönen Zeltplatz und machen uns auf den Weg nach Gedser. Die Fähre nach Rostock hätten wir beinahe noch verpasst.
Zeltabbau
Wir haben trotz des Windes hervorragend geschlafen. Nach dem Frühstück bauen wir das Zelt ab. Dann gehe ich noch einmal zum Wasser. Der Platz hier ist so herrlich, hier könnte man problemlos mehrere Tage verweilen.
- Zeltabbau
- Ein letzter Blick aufs Wasser
- Bachstelze
- Boote
- Steg
Fahrt nach Gedser
Wir fahren den Gammle Landevej Richtung Süden.
- Gebäude am Straßenrand
- Gedsermühle
Die Gedsermühle war die erste größere Windturbinen-Anlage von Dänemark. Mittlerweile ist sie außer Betrieb und es steht nur noch der Betonturm, das Oberteil ist in einem Energiemuseum ausgestellt.
- Rostock
- Nordkap und København
Wie gerne wäre ich in die andere Richtung zum Nordkap gefahren, aber 3204 Kilometer radeln ist dann vielleicht doch ein wenig viel. Also Fahren wir Richtung Rostock.
Bahnhof Gedser
Bis 1995 fuhren Züge mit der Fähre zwischen Rostock und Gedser hin und her. In Warnemünde stehen zwei Schautafeln auf der Mittelmole zur Erinnerung an diese Zeit. Hier in Gedser erinnern Ausstellungsstücke in der Halle am Fährterminal daran, dass das mal ein Bahnhof war.
- Fährterminal/Bahnhofshalle
- Bahnhofsschild Gedser
- Durchgang für Fußpassagiere
- Dampflok
- LEGO-Modell Kronprins Frederik
Unsere Tickets sind gekauft, nun heißt es warten. Das Schiff soll um 11:15 Uhr ablegen.
- Fahrräder
Ankunft der Fähre
Mir dauert das Warten auf die Fähre hier in der Sonne zu lange; ich will sehen, wie die Fähre ankommt. Also radeln wir noch einmal kurz um das Gebäude herum.
Neben dem Gebäude hat man einen guten Blick aufs Wasser und sieht die Fähre angkommen. Ich will unbedingt noch warten, bis sie am Terminal eingeparkt und ihre Nase hochgeklappt hat. Das sieht ziemlich spannend aus, wenn man so nah daneben steht, lässt sich aber leider nicht so gut knipsen.
- Die Fähre kommt.
- Bahnhofsgebäude/Fährterminal
- hochnäsig
Fähre beinahe verpasst
Um ein Haar hätten wir die Fähre verpasst. Als wir zum Tor zurückkommen, sind alle anderen Fahrradpassagiere weg und das Tor ist verriegelt. Oh nein! Ein Schockmoment.
- Tor zur Rampe
Auf der Webseite steht, dass Fuß- und Fahrradpassagiere spätestens 15 Minuten vor Abfahrt da sein sollen. Es ist Punkt 11 Uhr, als wir am Tor ankommen. Ich schwanke zwischen Verzweiflung und ein wenig Wut.
Allerdings sind bisher weder die Autos noch die Fahrräder von der Fähre heruntergefahren. Da muss also nochmal jemand kommen und das Tor öffnen. Ich hoffe, dass er uns hinein lässt.
So kommt es dann auch. Er lässt die Fahrradpassiere raus und uns rein. Ansonsten hätte wir die nächste Fähre in zwei Stunden nehmen müssen.
Auf der Fähre
Bei der Abfahrt stehen wir am Heck, der Fähre beim Ablegen und Wenden zugucken und letzte Blicke auf Dänemark werfen.
- Blick die Küste entlang
- Hafenein- und -ausfahrt
- Wir kratzen die Kurve
Auf der Fähre ist es unglaublich voll. An Essen ist überhaupt nicht zu denken, denn alle Plätze sind besetzt und eigentlich haben wir kein gutes Gefühl damit, unter so beengten Verhältnissen in einem Raum zu sein. Wir holen uns Sandwiches und setzen uns zum Essen nach draußen.
- Land in Sicht!
Zwei Stunden dauert die Überfahrt, dann fahren wir durch Warnemünde, durch den Seekanal, wir wenden auf der Wendeplatte und parken rückwärts ein.
- Warnemünde
- Westmole
- Hafenkran
Fahrzeugführer müssen nun zu ihren Fahrzeugen. Die Parkplätze für die Fahrräder sind neben denen der Bussen. Und entgegen der eigentlich Anordnung, den Motor erst zu starten, wenn die Klappe öffnet, schmeißen die hier alle ihre Dieselmotoren an und mir geht die Luft aus. Diese rücksichtslosen Busfahrer sind eine Zumutung für alle Radfahrer.
Da ich spüre, dass das Schiff gerade auf der Wendeplatte ist und dreht, muss ich wohl noch eine Weile aushalten. Ich bin heilfroh, als sich endlich die Heckklappe öffnet.
Schnell nach Hause
Vom Fährterminal in Rostock aus müssen wir wieder den Bus nehmen, um durch den Tunnel zu kommen. Vom Bahnhof Lütten Klein bis zu uns ist es nur noch ein Katzensprung.
- Gepäck
Und jetzt heißt es, Gepäck auspacken, Zelt lüften, Wäsche waschen und auf die nächste Fahrradtour freuen.
Statistik
16,52 Kilometer sind wir in 1 Stunde und 17 Minuten mit dem Fahrrad gefahren. Die durchschnittliche Geschwindigkeit betrug 12,8 km/h, die Höchstgeschwindigkeit 29,13 km/h. Außerdem kommen noch knapp 50 Kilometer mit der Fähre und etwa 5 Kilometer mit dem Bus hinzu.
Karte
Auf der Karte sieht der letzte Teil unserer Reise so aus:
Video
Das Video zu unserer Heimfahrt ist jetzt auch online:
