Auf in den Schnee!
Die Nacht am See war total still. Ich glaube, es ist kein einziges Auto mehr vorbeigefahren, zumindest habe ich keines mitbekommen. Beim Frühstück genossen wir den Blick auf den See.
Bevor wir unseren Weg fortsetzten, flog der Mann die Drohne.
Ich ging noch ein paar Schritte und knipste unseren Stellplatz und was so am Wegesrand wuchs.
- Bert
- Flåvatn
- Straße
- Pilz
- Pilz
- Pilz
Unsere grobe Marschrichtung hieß Stavanger.
- Über den Fluss
- T-Kreuzung
- Dann an Feldern
- und Bergen vorbei
Wir kamen an eine T-Kreuzung und mussten uns entscheiden: rechts oder links? Ich startete schnell die Karten-App. Auf der waren zur linken Serpentinen zu sehen. “Boah ja, da fahren wir entlang!”, rief ich und deutete nach links.
- rechts
- links
- rechts
Die Landschaft war total schön und die Straße schlängelte sich in engen Haarnadelkurven den Berg hinauf. “Wenn wir oben sind, muss du unbedingt auf dem Parkplatz anhalten und die Drohne fliegen!” Zwei Kurven später zog der Herr Lebensabschnittsgefährte die Augenbrauen hoch: “Das ist jetzt aber nicht die Aussicht, die wir schon zweimal entdeckt haben, oder?” Eine Kurve weiter: “Doch.” Wir mussten beide lachen. Hier waren wir einmal während der Winterreise 2017 und ein zweites Mal während unserer (bisher unvollständig verbloggten) 80-Tage-Norwegen-Tour. Den Telemarksvegen haben wir dann wohl durchgespielt.
- Aussicht auf den See
- Parkplatz oben bei der Aussicht
Ein paar hübsche Drohnenaufnahmen von den Serpentinen und ein Panorama hat der Mann natürlich trotzdem noch gemacht.
Unser Weg führte uns an mehreren Seen vorbei. Im herbstlichen Norwegen war nicht viel los auf den Straßen. Und eigentlich wollten wir auf die Straße Nr. 450 wechseln, um Richtung Stavanger zu kommen, allerdings war da ein Teilabschnitt gesperrt.
- Fels und Wasser
- Hier fahren wir dann wohl nicht.
- Und hier auch nicht.
Und so fanden wir uns bald darauf schon wieder an einer wunderhübschen Serpentinenstraße wieder, an der wir erst einmal eine Pause einlegten, etwas zu Mittag aßen und der Mann die Drohne flog.
Am Ende des Sees liegt Dalen. Der kleine Ort ist das andere Ende des Telemarkkanals.
Wir setzten unseren Weg fort. Wir hatten schneebedeckte Bergspitzen entdeckt! Da der Weg nach Stavanger nun einen größeren Umweg bedeutet hätte und die Wetteraussichten dort auch nicht so rosig waren, änderten wir unser Ziel und fuhren nun die E134 Richtung Hardangervidda.
- Schneebedeckte Berge
- Fv806
- Byrtevatn
- Wasserfall
- E134
- Schnee
Die Landschaft und das Licht waren so schön, ich hätte hunderte Photos machen können! Und dann wurde es richtig winterlich.
- E134
- Haukelifjell Skisenter
- E134
Dort sind einige große Skigebiete und dementsprechend gut ausgebaute Straßen, an denen auch ständig repariert und verbessert wird. Als wir ankamen, wurde an einem Tunnel gearbeitet, der deswegen vorübergehend nur einspurig befahrbar ist. Wir mussten warten, bis die Kolonne für unsere Fahrtrichtung startete.
- Baustelle voraus
- Wir müssen warten
- Tunneleinfahrt
Auf der anderen Seite erwartete uns strahlendes Wintersonnenwetter! Es war wirklich toll dort oben. Und so beschlossen wir, die Nacht auf dem Rastplatz zu verbringen.
- E134
- Bert
- Blick aus der Heckklappe
Wie so oft gab es auch an diesem Nachmittag lesen, spielen, Podcast hören. Und dann natürlich noch den Sonnenuntergang beobachten, der in den Bergen bekanntlich recht schnell geht.
Abschließend wie gewohnt die Statistik: 161 Kilometer sind wir an diesem Tag gefahren.
Auf der Karte sieht das so aus:


