Berge, Strand und Flamingos

An der Ostküste geht es gen Süden. Wir sehen noch einmal Flamingos und machen einen ruhigen Silvester-Nachmittag auf einem Campingplatz am Berg.

Stellplatz und Fahrt durch die Berge

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Bevor wir fahren rufen wir morgens die Betreiberin des Stellplatzes “Heidis Escape” an. Mit ihr hatten wir am ersten Tag bereits telephoniert, aber über Weihnachten hat sie keine Gäste angenommen. Jetzt haben wir für die kommenden zwei Nächte dort reserviert.

Gegen 10 Uhr machen wir uns auf den Weg Richtung Süden. Sightseeing haben wir für heute gar nicht geplant. Mittlerweile sind wir an dem Punkt, wo man eine Pause benötigt, um die Eindrücke zu verarbeiten. Daher fahren wir nur gemütlich durch die Berge, genießen die schöne Landschaft und wollen eher früh beim nächsten Stellplatz angekommen.

Es ist ziemlich frisch draußen, 3 °C zeigt das Thermometer unseres Autos.

Und wieder fahren wir eine dieser unglaublich langen, schnurgeraden Straßen an der Ostküste.

Die Lagune und der Strand von Santa Giulia

Für das Mittagessen haben wir einen Parkplatz südlich von Porto-Vecchio auf einem schmalen Landstreifen zwischen dem Mittelmeer und einer Lagune ausgesucht.

Ziemlich begeistert stellen wir fest, dass in der Lagune, auf die wir vom Camper aus gucken können, Flamingos unterwegs sind.

Ich möchte unbedingt an den Strand. Wir gehen bis zum Ende des Parkplatzes, um rüber zum Meer zu kommen.

Man muss ein wenig den Kopf einziehen, um an den Strand zu gelangen. Der Strand liegt in einer Bucht und ist total schön.

Auf dem Rückweg gehen wir noch einmal bei den Flamingos vorbei. Die sind mittlerweile auf unsere Seite der Lagune gekommen. Die Lagune ist nicht sehr tief, die können da bequem durch laufen.

Heidis Escape

Nach unserem Spaziergang und unglaublich vielen Flamingo-Photos fahren wir weiter Richtung Campingplatz. Auch weiter im Süden sind die Straßen schnurgerade.

In Pianottoni gehen wir einkaufen und entdecken den Wegweiser nach Ghjaddinavarghja. Laut Wikipedia bedeutet der korsische Ortsname “Bunte Henne” oder “Henne in vielen Farben”. Mit 15 Buchstaben ist es einer der längsten Ortsnamen Frankreichs. Und zumindest für mich ist er unaussprechlich.

Wir kommen bei Heidis Escape an. Um auf den Stellplatz zu kommen, lotst sie uns einen Berg hinauf. Dann erwartet uns ein wirklich lauschiges Plätzchen.

Drohnenflüge sind hier leider nicht erlaubt. Daher gibt es nur Bilder aus der Menschenperspektive. Wir machen noch einen kurzen Spaziergang runter zum Fluss.

Der Fluss selbst - eher ein Bach - ist eher unspannend.

Wir setzen uns in den Camper, die Sonne scheint aufs Dach, wir lassen die Heckklappe noch eine Weile offenstehen. Nach dem Abendbrot spielen wir ein paar Runden und mampfen Chips. In den Supermärkten hier gibt es unglaublich viele und leckere Chips-Sorten!

Es ist der Silvesterabend. Wir gehen früh ins Bett und schlafen zeitig ein. Wir starten mit Digital Detox ins neue Jahr, denn hier gibt es kaum Internet-Empfang. Uns gefällt dieser Ausklang des alten Jahres.

Statistik

123 Kilometer sind wir an diesem Tag gefahren.

Karte

Auf der Karte sieht das so aus:

Video

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Author

dark*

Immer gerne auf Tour, am liebsten im Norden

31. Dezember 2025