Travel-Office und Fahrt nach Hause
Die letzte Etappe der Korsika-Reise: Travel-Office und Schnee auf dem Weg nach Hause, der deutsche Winter hat uns wieder.
Arbeiten in Lorsch und dann nach Dreieich
Montag, 5. Januar 2026
Es ist wieder ganz schön frisch hier am Morgen. Außerdem liegt alles voller Schnee.
- Thermometer
- Blick aus dem Camper
Der Blick aus dem Camper fällt auf die anderen Camper. Wir brauchen Strom etwas dringender als eine tolle Aussicht, der Herr Lebensabschnittsgefährte muss arbeiten und die Powerstation, die für den Arbeitslaptop genutzt wird, ist fast leer.
Freundlicherweise hat der Nachbar, der morgens abgefahren ist, etwas zuviel Geld in den Stromkasten geworfen, sodass wir seinen Strom noch benutzen können und nicht einmal dafür zahlen müssen. Der Mensch ist ja so gestrickt, dass er sich über so kleine Ersparnisse freut.
Ursprünglich war geplant, ins Büro zu faren. Dort müsste an irgendwelchen Servern rumgeschraubt werden. Aber da fehlt wohl noch Equipment, weswegen das verschoben wird. Also bleiben wir hier.
- Alter Eco
Der Tag plätschert dahin. Highlight: Als Nachtisch gibt’s Schokokolade.
Nach der Arbeit müssen wir weiter. Der Stellplatz hier hat auch eine Ver- und Entsorgungsstation, die nutzen wir noch. Für die zwei Kühe, die nebenan wohnen, bin ich anscheinend eine Abwechslung im Tagesgeschehen.
- Kühe
- Camper
- Kühe
Nach der Arbeit fahren wir bis Dreieich. Da wird dann morgen gearbeitet und anschließend Familie besucht.
- Bushaltestelle
- Autobahn
Ein insgesamt eher ereignisloser Tag geht zuende. Nach dem Urlaub folgt meist ein kleines Stimmungstief und die letzten zwei Tage Fahrerei waren ein wenig anstrengend. Also wieder einmal früh zu Bett, Serie und Podcasts.
Reimen und ein toter Wels in Dreieich und arbeiten in Darmstadt
Dienstag, 6. Januar 2026
Für die Follower meines Mastodon-Accounts habe ich einen Reim geschrieben:
Hinter uns ist ein See,
das Auto ist voller Schnee.
Ich reim’ wie ein Affe
und trink erstmal Kaffee.
- Schnee am Fliegengitter
- Blick aus dem Camper
- Blick auf den Camper
Heute fahren wir nach Darmstadt, der Mann geht ins Büro. Ich vergnüge mich alleine im Camper, räume auf, mache sauber und bereite schonmal die Blogbeiträge vom Urlaub vor. Viel Motivation habe ich allerdings nicht. Ich lege lieber die Füße hoch und chille vor mich hin.
Nach der Arbeit treffen wir uns mit der Familie, es gibt Kaffee, später wird gekocht und zwischendurch wird der Hund bespaßt.
- Hund
Anschließend fahren wir zurück nach Dreieich und stellen uns auf den Platz von heute Morgen.
Mittwoch, 07. Januar 2026
Der Blick aus dem Camper vom gleichen Platz wie gestern zeigt heute mal eine andere Perspektive. Soll ja abwechslungsreich bleiben hier im Blog. Der Mann holt Brötchen.
- Blick aus dem Camper
Gestern Abend haben wir festgestellt, dass ein Scheinwerfer defekt ist. Ausgerechnet der auf der Fahrerseite, da kommt man so schwer ran. Der arme Herr Lebensabschnittsgefährte muss das mit eiskalten Fingern reparieren.
- Abdeckung Lampe
- Enge Angelegenheit
Schwiegermutter hat mir einen Pullover gestrickt. Ich finde ihn todchic und er ist total angenehm zu tragen. Kunstfaser mag ich nicht und Wolle ist mir zu kratzig. Dieser ist aus Baumwolle.
- Gestrickter Pullover
Hier muss ich nachträglich (April 2026) mal einen Funfact einfügen. Wir stehen hier in Dreieich immer an einem Angelteich. Den habe ich auch geknipst bei unserem letzten Aufenthalt. Was mir bzw. uns bisher nicht klar war: Dieser Angelteich war schon des öfteren ein Sommerloch-Thema. Angeblich soll es darin einen riesigen Wels geben.
- Angelteich
- Toter Wels
Im April 2026 ist der dann tatsächlich aufgetaucht - allerdings tot. Sagenumwobener Riesen-Wels in Sprendlinger Weiher aufgetaucht
Nach der Arbeit fahren wir durch einsetzendes Schneegestöber weiter gen Norden.
- Räumfahrzeug
- Karte Muschenheim
- Feldweg
Wir kommen bis kurz vor Gießen. In Muschenheim gibt es bei der Sporthalle Wohnmobilstellplätze. Allerdings ist in Muschenheim die Ortsdurchfahrt gesperrt und wir müssen aus dem Ort heraus über zugeschneite Wege fahren. Ein Feldweg an einem Waldstück entlang führt um den Ort herum.
Ein Tag auf einer Autobahnraststätte
Donnerstag, 08. Januar 2026
Heute Morgen ist Hektik angesagt, das Internet ist nicht gut genug zum Arbeiten. Daher müssen wir schnell zusammenpacken und weiterfahren. Für ein Photo beim Eiskratzen reicht es aber noch.
- Stellplatz
Wie immer in solchen Fällen fahren wir zum nächsten Autobahnrastplatz. Gemütlich sind die in der Regel nicht, aber dafür haben sie sehr guten Internet-Empfang.
- Raststätte Reinhardshain
- Alter Mercedes
Hier auf der Raststätte geht es sogar. Wir stehen etwas weiter von der Straße weg und der Lärm wird zusätzlich durch die Lkw abgeschirmt. Auf dem hinteren Teil der Raststätte ist meistens nicht so viel los, die Leute wollen ja alle nicht laufen, daher ist es nahe den Sanitär- und Futtergebäuden immer etwas ungemütlicher.
- A 7
Nach Feierabend fahren wir bis Northeim. Da kennen wir uns aus, da können wir im Dunkeln hinfahren und da gibt es Strom.
Schnee und Brötchen in Northeim
Freitag, 09. Januar 2026
Beim Blick aus dem Camper ist alles dick eingeschneit.
- Blick aus dem Camper
- Kaffee
- Stromsäule
Beim Brötchen holen muss der Herr Lebensabschnittsgefährte auch noch durch tiefen Schnee stapfen.
- Parkplatz im Schnee
- Weg geräumt
- Bäckerei
Aber keine fünf Minuten später kommt das Räumfahrzeug und zerstört die weiße Pracht.
Auch unsere Wohnmobil-Nachbarn sind schneezerstörerisch unterwegs. Irgendwann am Vormittag kommt der Mann aus seinem Gefährt und schaufelt in seinem “Vorgarten” einen Trampelpfad von der Wohnmobiltür bis zum gestreuten Teil des Parkplatzes. Auch ohne dass er einen Gartenzwerg aufstellt, bin ich ziemlich sicher, dass es sich um Landsleute handelt.
- Nachbar hat Schnee geschippt
Nachmittags überlegen wir, wie es nun weitergeht. Wir haben eigentlich keine Lust, schon wieder durchs Dunkel zu fahren. Es ist heute Freitag. Bis nach Hause ist uns zu stressig, dann müssten wir spät am Abend in Eiseskälte und Dunkelheit den Camper ausräumen. Außerdem sind dann alle Nachbarn zuhause, dann wird es schwierig mit der Parkplatzsuche. Daher beschließen wir, eine weitere Nacht hier in Northeim zu bleiben und morgen ganz entspannt nach Hause zu fahren.
Durch den Schnee nach Hause
Samstag, 10. Januar 2026
Morgens geht der Herr Lebensabschnittsgefährte wieder Brötchen holen und knipst dabei unser Auto auf dem Stellplatz.
- Stellplatz
- Blick aus dem Camper
- Abfahrt
Um halb Zehn machen wir uns auf den Weg. Allerdings habe ich so viel Kaffee getrunken, dass nach einer halben Stunde schon der erste Parkplatz angefahren wird.
- Schwalenberg
- Parkplatz
- Schneepflug
Wir sind im Dezember und Anfang Januar durch die Alpen bzw. am Alpenrand gefahren. Aber nirgendwo haben wir so viel Schnee erlebt, wie hier in Niedersachsen.
- Scheibenwaschwasserstand niedrig
Unser Auto kann anzeigen, dass der Scheibenwaschwasserstand (Was für ein Wort!) niedrig ist. Aber wenn wir tagelang mit kaputtem Scheinwerfer im Dunkeln unterwegs sind, hält Bert sich zurück. Prioritäten in der Automobilindustrie.
- Vereiste Sträucher
- Schneeverwehungen
- An der Alpe
- Schneeverwehungen
- Lkw überholt
An sich geht es recht gesittet zu auf der Autobahn. Es ist nicht viel los und alle fahren recht entspannt. Na ja, fast alle.
- Autobahn
- Wolfsgrund
- Süderelbe
- Norderelbbrücke
- A 20
- Sonnenuntergang
Wir fahren heute über Hamburg, wir haben keine Lust auf Landstraße. Aufgrund der Witterung haben wir länger gebraucht als gedacht. Gegen 16 Uhr sind wir endlich zuhause.
Statistik
841 Kilometer sind wir in diesen Tagen gefahren; 53 Kilometer von Lorsch bis Dreieich und 788 Kilometer an den übrigen Tagen.
- 53 km
- 788 km
Karte
Auf der Karte sieht das so aus:
Video
Eigentlich sollte es hier gar kein Video mehr geben. Aber da ich noch ein paar Clips auf der Fahrt durch den Schnee erstellt habe, hat der Herr Lebensabschnittsgefährte noch einen Bonustrack daraus erstellt.
Ihr könnt meinem Video-Kanal auch direkt folgen. Ihr findet ihn unter: magerquark unterwegs auf clip.place. Oder ihr abonniert den RSS-Feed.